«1000 und ein Bild» in Horw - Kunstprojekt der Stiftung Brändi

Otto Lüscher interessiert sich für Kunstgeschichte. Er hat Marienkäfer aufs Papier gebracht und erklärt Sarah Kleikemper, wie die Werke entstanden sind.
Horw: Gemeindehaus | Im Gemeindehaus von Horw zeigen noch bis Ende September Menschen mit Behinderung ihre Bilder und Kunstwerke. Zu sehen sind insgesamt 120 Werke. Das Kunstprojekt «1000 und ein Bild» wurde von der Kunst- und Kulturkommission Horw mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

Otto Lüscher malte Bilder mit Marienkäpfer: „Meine Inspirationen hole ich aus dem Alltag und bringe sie aufs Papier“, sagt der Künstler mit einer Behinderung. Er interessiert sich für Kunstgeschichte und geht gerne an Kunstausstellungen von Piccasso oder Van Gogh. Stolz präsentiert Kurt Theiler sein farbiges Bild, eine Kuhwiese. „Mein Onkel ist Landwirt und ich gehe gerne mit ihm zusammen an die Viehschau“. Ein weiteres Bild von Theiler zeigt eine lachende Familie. Käuferin Ursula Hermetschweiler begeistert: „Die Farbigkeit und Fröhlichkeit des Bildes spricht mich an. Das Bild erhält in meinem Wohnzimmer einen schönen Platz und wird mich aufmuntern, wenn es mir einmal nicht so gut geht.“

Das Kunstprojekt startete im Januar 2012, nachdem die Kunst- und Kulturkommission der Gemeinde Horw den Förderpreis in der Höhe von 10'000 Franken vergab. Fortan malten die 40 Künstlerinnen und Künstler in verschiedenen Ateliers der Stiftung Brändi, unterstützt von 5 Maltherapeutinnen. Entstanden sind in den letzten Monaten 80 grosse Bilder und 40 kleinere Werke mit Farbe, Aquarell, Filzstift und Farbstift. Die Werke der Stiftung Brändi sind noch bis zum 27. September im Gemeindehaus Horw ausgestellt und können erworben werden. Am 21. September von 16.00 bis 20.00 Uhr sowie am 22. September von 9.00 bis 13.00 Uhr gibt es eine weitere Gelegenheit, die Künstlerinnen und Künstler im Gemeindehaus persönlich zu treffen.
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