Ein unvergesslicher Abschluss

Das Abschlussgeschenk der Christ Nagar School (Foto: Meine Gastmutter)
Mit einem leckeren Frühstück, dass mir meine Gastmutter vorbereitet hat fing mein Tag in Indien an. Danach half sie mir, mich in einen Sari zu kleiden. Das ist ein traditionelles Indisches Kleid, dass aus einem Tuch und einem kurzen Oberteil besteht. Es war wunderschön, doch leider auch sehr unbequem.
Dann wurde ich von Verwandten zu der «Christ Nagar School» gefahren. Im Auto war auch die kleine Tochter der Verwandten. Sie redete ununterbrochen und war sehr aufgeregt, da Sie beim Eröffnungsprogramm, dass die indischen Schüler extra für uns vorbereitet hatten tanzen sollte. Als wir dann endlich an der Schule ankamen, wurden noch ganz viele Fotos von mir und diesem kleinen Mädchen gemacht.
Später versammeltem wir uns dann vor der Schule. Dort wurden wir mit Blumenketten und Musik begrüsst. Es folgte der Einmarsch in die Aula. Der Empfang den uns die Schüler bereiteten war atemberaubend. Sie sangen, tanzten, debattierten und hielten Reden und dies alles mit so einem Enthusiasmus, dass man Gänsehaut bekam. Vor allem die jüngste Gruppe gefiel mir sehr gut. Denn diese Kinder waren noch nicht mal 12 Jahre alt und trotzdem waren sie unglaublich gut.
Nach dem Empfang gingen wir in ein anderes Schulgebäude und hatten dort die Möglichkeit an unseren eigenen Projekten weiter zu arbeiten. Kim und ich interessierten das alltägliche Leben in Indien. Wir konnten deshalb ein Interview mit zwei Schüler der Christ Nagar School führen, die auch am Swiss-Indian Programm teilnahmen. Es war sehr spannend was wir alles herausfanden.
Am Abend fand ein Abschlussfest statt. Ich wurde wieder in einen Sari gekleidet. Wir kamen eine Stunde zu spät dort an, waren aber trotzdem fast die ersten. Es fanden viele Reden statt, über das Programm, über die Schüler und die Unterschiede unserer beiden Länder. Auch meine Gastmutter hielt eine Rede. Sie sagte, dass ich wie ihre Tochter sei und sie mich ganz fest vermissen wird. Ich war sehr gerührt und überglücklich. Doch leider war es auch der letzte Abend und wir alle waren bedrückt, weil wir wussten, dass unsere Reise bald zu Ende ist. Doch ich werde wieder nach Indien gehen und meine Gastfamilie besuchen.
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