Büroarbeit macht Krank

Eine neue Studie zeigt auf, dass die Abluft von Laserdrucker gesundheitsschädlich sein können. Experten stellen ebenfalls die These auf, dass bei Menschen, welche im direkten Einflussbereich der Abluft von Laserdruckern stehen, sich das Erbgut verändern kann. Einen Beweis für diese Behauptung gibt es bis heute nicht. Doch lassen einige Studien in Deutschland und in den USA einige Rückschlüsse zu.

Bundesumweltministerium und Umweltministerium in der Kritik

Das Fernsehsender ARD denkt auf, dass dem Bundesumweltministerium und Umweltministerium die aktuellen Studien bekannt sind, jedoch hier nicht wirklich reagiert wird. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Lobby hier entsprechend Einfluss genommen hat. Viele Studien, auf welche sich die Ministerien berufen sind interessengesteuert, unwissenschaftlich und oft nicht unabhängig. Eine sehr fragwürdige Praxis.


Worauf achten

Die Staubbelastung der Laserkartuschen hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Alte Geräte sollte auf jeden Fall ausgetauscht werden. Im Büro muss geprüft werden, ob die Drucker ein aktuellen Prüfzeichen wegen der Feinstaubbelastung haben. Wichtig ist laut einiger Ratgeber, dass die Kennzeichen von einer international anerkannten Emissionsprüfung durchgeführt wird. Es gibt leider immer noch Geräte, welche neben Tonerstaub auch Tonerpartikel in die Umwelt abgeben. Um hier eine Berufsunfähigkeit (Lunge, Atemwege) zu verhindern, sollte der Raum immer regelmäßig gelüftet werden.

Toner-Hinweis

Es gibt einige Möglichkeiten, um sich vor Partikel und Staub von Tonerpatronen zu schützen. So sollte untersucht werden, ob der Toner AMES-geprüft ist. Weiterhin sollte aufgearbeitete Toner die Norm DIN 33 870 vorhanden sein. Beim Auffüllen der Toner sollten nur Einweghandschuhe genutzt werden. Werden Körper-Bereiche mit Tonerpulver getroffen, kein warmes Wasser nehmen. Nur kaltes Wasser mit Seife. Bei Wärme reagiert das Tonerpulver und wird klebrig.
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