Nicht alle Omega 3 Kapseln sind gesund

Lachs enthält besonders viele Omega 3 Fettsäuren
Nicht nur Menschen in Japan wissen, dass Fisch essen gesund ist. Das hat sich auch bis in unsere Breiten herumgesprochen. Trotzdem schaffen es viele Menschen hierzulande nicht zwei bis drei Mal pro Woche Fisch zu essen. Sie haben allerdings die Möglichkeit den Bedarf an den Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA, die normalerweise im Fisch vorkommen, mit Omega 3 Kapseln zu decken. Worauf es dabei ankommt erkläre ich in diesem Beitrag. 

Verschiedene Arten von Omega 3 Öl

Diese Kapseln gibt es mit Fisch- oder Krillöl. Am häugisten verbreitet ist das Fischöl doch auch Krillöl ist sehr interessant, da es etwas andere Inhaltsstoffe hat. Mehr zu Krillöl bei Wikipedia: Link. Solche Nahrungsergänzungsmittel werden nicht nur Sportlern eingenommen sondern besonders oft auch von Personen mit schlechten Blutfettwerden. Mittlerweile sind auch schon vegane und vegetarische Produkte auf dem Markt. Sie werden zum Beispiel aus Algen oder Leinsamen hergestellt.

Kapseln, die Algenöl enthalten sind eine Alternative für Veganer. Hier sollten die Verbraucher unbedingt auf die Carrageen-Werte achten. Diese Stoffe stehen nämlich in Verdacht Krebs auslösen zu können wie man hier nachlesen kann. 

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Im Handel werden zudem Produkte ohne Gelatine angeboten. Bei dieser Version von Omega 3 Nahrungsergänzungsmitteln, kann es vorkommen, dass es zu einer vermehrten Oxidation kommt. Verbraucher, sollten nach Möglichkeit zu Kapseln greifen, die verblistert sind, sie neigen weniger zur Oxidation. Außerdem ist es empfehlenswert, dass Nutzer auf die ausgeschriebenen Totox-Werte achten. Sie sollten unbedingt unter 10 liegen. Besser sind Präparate mit Werten unter 5. Für Schwangere ist ein ausgewogenes DHA- und EPA-Verhältnis wichtig. Frauen, die ein Baby erwarten sollten die Einnahme unbedingt mit ihrem Arzt besprechen.

Bei Kapseln mit den Omega-3-Ölen haben interessierte Verbraucher sehr viel Auswahl. Eine große Palette der Produkte wird in Drogerien, Apotheken, im Supermarkt und auch im Internet angeboten. Sie sollen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Entstehung von Krebs oder Entzündungen entgegenwirken.

Wichtig ist, dass diese Omega 3 Nahrungsergänzungsmittel schadstofffrei sind. Dabei spielt häufig auch der Preis eine Rolle wie man in diesem Produktvergleich sieht. Es ist ratsam von Produkten aus dem Niedrig-Preis-Segment Abstand zu nehmen, denn sie könnten aus Fischabfällen hergestellt sein. Erstklassige Omega 3 Kapseln werden aus dem Öl von qualitativ hochwertigen Hochseefischen oder aus Krill-Krebsen gewonnen. Außerdem kommt es auf die Zusammensetzung der Omega 3 Kapseln an. In einigen Studien konnte festgestellt werden, dass ein ausbalanciertes Verhältnis von EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) für die besten Ergebnisse sorgt.

In der Bundesrepublik Deutschland sind Omega 3 Kapseln in phospholipider-Form (2 Fettsäuren plus einer phosphathaltiger Verbindung pro Molekül) und solche in einer Triglyceriden-Form (3 Fettsäuren sind an ein Glycerin-Molekül gebunden), erlaubt. Die Vorgaben für die Schweiz sind hier einzusehen. Kapseln in Ethylester-Form sollten hierzulande nicht angeboten werden. Omega-3-Ethylester wird in der Bundesrepublik meist als nicht zugelassener Zusatzstoff bewertet, deshalb sollte es in Deutschland auch keine Kapseln mit den Inhaltsstoffen zu erwerben geben. Da Ethylester nur sehr langsam aufgespalten wird, kann es der Körper auch nicht gut aufnehmen. Besonders anzumerken gilt es, dass Omega 3 Kapseln mit Leinöl in großer Anzahl eingenommen werden müssen, damit der tägliche EPA und DHA Bedarf gedeckt werden kann.
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