Funkklingel nachrüsten: so geht's

So sieht eine Funkklingel aus
Die eigentlich vorhandene Türklingel signalisiert dem Bewohner, dass jemand vor der Tür steht und hereingelassen werden will. Je nach Stärke des Klingeltones reicht dies für die Wohnung in Standardgröße aus. Doch was ist mit einer richtig großen Immobilie, die über mehr als eine Etage verfügt? Ab einer bestimmten Entfernung verhallt der Ton und niemand reagiert.

Auch Personen mit schwachem oder nachlassendem Gehör sind bereits im übernächsten Raum nicht mehr in der Lage, den Klingelton zu hören. Es gibt das Gartenhäuschen, die Einliegerwohnung, den Dachboden oder auch Keller, welche durch den Signalton einer Funkklingel erreicht werden.

Je nach Leistung des erworbenen Nachrüstsatzes sind Distanzen zwischen 30 m und 300 m zu überwinden. Die reinen Meterzahlen beziehen sich in der Regel auf freie Flächen. Sind Hindernisse wie Wände, Türen oder dergleiches im Weg, vermindert sich die Reichweite. Einen Funkklingel Test findet man bei elektronik-magazin.com und es werden auch Empfehlungen genannt.

Welche Bauteile werden für die Nachrüstung benötigt?

Als ganz einfache Version genügt eine Platine, die in die vorhandene Klingelanlage eingebaut wird. Sie ist etwa 5 cm x 7 cm groß und wird durch die vorhandene Stromversorgung (230 V) der eigentlichen Klingel mitversorgt. Das kleine Bauteil kostet etwa 17 Euro, braucht wenig Platz und ein bissschen Geschick beim Einbau.

Das Gegenstück, der Empfänger, kann am entfernten Standort entweder direkt in eine Steckdose gesteckt, über ein Kabel mit einer Steckdose verbunden oder per Batteriebetrieb aktiviert werden.

Bedenken Sie die Witterungseinflüsse vor dem Nachrüsten der Funkklingel

Sie möchten nicht die vorhandene Klingelanlage durch Einsetzen neuer Bauteile öffnen und wieder verschließen müssen. Da Wind und Feuchtigkeit jederzeit auf die Klingelanlage einwirken, könnte deren Isolierung durch den Eingriff schadhaft werden.

Setzen Sie in einem solchen Fall eine neue Funkklingelanlage an die für Sie günstigste Stelle. Es ist nicht unbedingt nötig zu bohren und neue Kabel zu verlegen. Hochwertige Klebesets widerstehen den Witterungseinflüssen und halten die Funkklingel an Ort und Stelle.

Die nachgerüstete Funkklingel ist in vielen Preiskategorien erhältlich

Allein die Optik hat bereits Einfluss auf den Kaufpreis. Ein Gehäuse aus Kunststoff ist immer möglich und günstig. Deutlich eleganter und teurer ist dagegen ein Gehäuse aus mattem oder glänzendem Edelstahl. Alle Varianten sind wetterfest.

Auch die Art des Empfängers verändert den Kaufpreis. Kann dieser direkt in eine Steckdose gesteckt werden, ist diese Steckdose für andere Geräte blockiert. Wird der Empfänger jedoch als Mischung erworben, erhält er den nötigen Strom aus der Steckdose und bietet gleichzeitig eine freie Steckstelle an.

Ist der Sender der Funkklingel stark genug, können über diesen auch gleichzeitig mehrere Empfänger betrieben werden. In welchem Teil der Wohnung oder der Immobilie sich jemand auch befindet, wird er den Klingelton hören, berichtet techbook.de.

Natürlich ist sogar der Klingelton ganz individuell zu wählen. Eine Micro-SD-Karte ist bei verschiedenen Modellen mit dem gewünschten Lieblingssound einzusetzen.

Selbstverständlich soll die Funkklingel ja gerade zusätzliche Bereiche über Besucher informieren. Ein möglicher Ein-/Ausschalter am Empfänger unterbindet jedoch bei Bedarf das Geräusch ohne dass die ganze Einheit vom Stromnetz genommen werden muss.
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