Des Räbevaters Bodyguard

Baar: Bahnhof | Der Sonntag begann mit viel Sonne und versprach ein schöner Tag zu werden. Pünktlich um 14.30Uhr ging die Prozession in Baar los, der alljährliche Fasnachtsumzug. Wie gewohnt stritten sich Guggenformationen und ausgiebig erarbeitete Fasnachtswagen um die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Doch der Höhepunkt befand sich direkt hinter dem Räbevater: die Bodyguard.

Wo die meisten Teilnehmer in aufwändigen Kostümen erschien, marschierten die Krieger der GKMAF Krellmann stolz in ihren Doboks, den asiatischen Trainingsanzügen. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, die Kung Fu Kämpfer im schwarzen Dobok bildeten die erste Garde. Danach folgten die Samurais. Erhaben mit Schwert an der linken Seite, griffbereit – es traute sich keiner auch nur in die Nähe. Zudem die Elite-Gruppe mit Rüstung. In dieser Bekleidung kämpfen Sie ab dem grünen Gurt im Training – daher ihr Leitspruch „Let’s fetz“ (Wortkombination aus „Let’s“ = lasst uns, „Fetz“= fetzen, begeistern). Marschpausen nutzte die Bodyguard um diesen Leitspruch umzusetzen. Die wilde Meute fetzte los und zeigte, wie sie die Techniken vom Kampfkunsttraining umsetzten. Es sah erschreckend, beängstigend aus, doch manch einer der Zuschauer wünschte sich, Teil dieses Clans zu sein – miteinander und füreinander zu kämpfen. Egal welches Alter, welches Geschlecht – eine Gruppe, eine Bodyguard.

Ja, es war eine etwas andere Formation, die heute hinter dem Räbevater, marschierte. Doch eine, die sich ins Gedächtnis der Anwesenden prägen wird. Etwas verrückt, etwas lustig, etwas anders.

Wer mit zum Clan gehören möchte, findet Infos auf www.gkmaf.ch

Weitere Fotos in der Fotogalerie. Danke an alle Fotografen – auch an Andreas Busslinger.
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