Jubiläumstreffen 2017 in Buchrain 28. Juni 2017 50 Jahre Kav. RS 1967 Schadron ll

Unser Mittagsschiff (Foto: Max Weiss, St. Moritz)
 
Anmarsch nach dem Mittagessen auf dem Reiterhof Grossmatt, auf der Stiege begrüsst uns Vreni Schnabel (Foto: Max Weiss, St. Moritz)
Vor 50 Jahren absolvierten wir die Kavallerie Rekruten Schule in Aarau. Wie aus einem Artikel in der Pferdesport Zeitung «Der Kavallerist» aus dem Jahre 1967 ersichtlich ist, haben damals 7 Offiziere, 4 höhere Unteroffiziere, 35 Korporale und 127 Rekruten Total 173 Mann zwischen dem 30. Januar und dem 10. Juni 1967 ihren Dienst am Vaterland geleistet, 19 Wochen dauerte damals die RS. Die Schwadron bestand aus lauter deutschschweizer Rekruten, ausgenommen die Berner Kameraden leisteten den ersten Militärdienst bei den Welschen in der Schwadron l.
Wir 4 Luzerner RS Kameraden, Achermann Rolf, Ebikon, Schnabel Max, Buchrain, Stocker Fredi, Luzern und Knüsel Roman, Sempach, nahmen die Gelegenheit wahr und organisierten ein Treffen in Buchrain. In sehr verdankenswerter Weise stellten uns Vreni und Max Schnabel ihren Reiterhof, Grossmatt, Buchrain für das kameradschaftliche Zusammensein zur Verfügung. Beim Begrüssungs- Apéro in der Reithalle erfolgte die erste Kontaktaufnahme der 73 Teilnehmer. Einige Kameraden sind nicht mehr unter uns, einige können aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, andern ist der Termin unpassend. Um 11.00 Uhr begaben wir uns mit einem Car nach Luzern zum Lozärner Schiff. Während der Rundfahrt nach Alpnach, bei idealen Wetterbedingungen, verpflegten wir uns mit dem typischen Luzerner Menu «Chügelipastetli und dem regionalen Dessert der Zuger Kirschtorte.
Zurück in Luzern führte uns das Carunternehmen wiederum zurück nach Buchrain. Empfangen wurden wir von den «Fidelen Rentnern», einer Musikformation bestehend aus ehemaligen Luzerner Polizisten. Kaspar Lang, ehemaliger Gemeindeamman von Buchrain und Altgrossratspräsident stellte die Gemeinde und die Region vor. Die Halle war dekoriert mit Blumen, Pflanzen, alten Uniformen, Ausrüstungsgegenständen und der Dragoner Vollpackung aus der damaligen Zeit. Auf einer Leinwand wurden Filme und Bilder aus vergangenen Dienstzeiten aufgeführt, was wiederum manches Dragonerherzen höherschlagen liess.
Beim Einrichten der Halle und Zurückbauen wurden wir von weiteren 7 Kameraden aus der Zentralschweiz unterstützt und während der Veranstaltung sind auch einige Helferinnen aus dem Umfeld vom Reiterhof behilflich. Dank spontaner Freiwilligen Arbeit ist es noch möglich, solche Veranstaltungen durchzuführen. Ein herzliches Dankeschön an unsere grosszügigen Sponsoren. Dank ihnen konnten wir das Treffen in einem zahlbaren Rahmen halten und alle Kameraden, Helferinnen und Helfer mit einem Präsent verabschieden. Mit bekannten Dragonerliedern wurde das Treffen aufgelöst, mit der Vorfreude, dass in 2-3 Jahren im Raume Aarau ein weiteres Treffen stattfinden wird, da das Zeughaus von Aarau ein Bijou für ehemalige Kavalleristen ist.
Der Dragonergeist lebt auch heute noch, auch 44 Jahre nach Abschaffung der Kavallerie weiter, vor allem die Verbundenheit zum Pferde hat uns sehr geprägt. Dass die Kavallerie heute immer noch präsent ist, zeugt auch die von ehemaligen Dragonern gegründete Schwadron 72, die immer wieder an Veranstaltungen voll ausgerüstet auftritt oder auch die Dragonerspringen, die sich bis heute halten konnten. Man bedenke dabei, dass die jüngsten Dragoner auch schon mindestens 64 Jahre alt sind.
Die grosse Anerkennung, die wir Organisatoren entgegennehmen durften, hat uns bestärkt, etwas für unsere Kameradschaft und Zusammengehörigkeit getan zu haben, der Dragonergeist lebt weiter.
Roman Knüsel, Sempach
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