Schnellmann will sich für gemeinsame Lösungen einsetzen

Patrick Schnellmann

Die CVP gratuliert Patrick Schnellmann zu seiner Wahl. Dieser will sich nun mit aller Kraft für gemeinsame Lösungen einsetzen und auch die Anliegen von links und rechts in den Gemeinderat hineintragen.

Patrick Schnellmann rechnete mit einem sehr knappen Wahlausgang. Dementsprechend erfreut zeigte er sich nach seiner Wahl: „Klar habe ich riesig Freude. Aber Euphorie wäre völlig fehl am Platz. Die Arbeit zum Wohl der Gemeinde muss nun im Mittelpunkt stehen. Ich will mich mit aller Kraft für gemeinsame Lösungen einsetzen und meinen Wahlslogan „Packen wir’s gemeinsam“ umsetzen.“ Ein grosses Anliegen ist dem neuen CVP-Gemeinderat die Einbindung aller politischen Anliegen. Als Exekutivmitglied dürfe es keine Rolle spielen, ob eine Idee von links oder rechts komme. Das Parteibüchlein spiele für ihn im Gemeinderat keine Rolle.

Auch Parteipräsidentin Marta Eschmann zieht ein gefasstes Fazit: „Selbstverständlich wollten wir mit der Kandidatur noch mehr Verantwortung in der Exekutive übernehmen. Aber die Emmer Stimmberechtigten haben nicht primär einen CVP-Kandidaten in den Gemeinderat gewählt, sondern einen kompetenten, volksnahen und lösungsorientieren Politiker.“ Der Gesamtgemeinderat stehe nun erst recht in der Pflicht, keine programmatische Politik zu betreiben. Nur das Wohl der Gemeinde müsse im Fokus bleiben.

Die CVP will an ihren politischen Schwerpunkten für die Gemeinde Emmen festhalten. Neben der Sanierung der Gemeindefinanzen stellt die CVP weiterhin vorwiegend die Quartierpolitik und die Wachstumsdebatte in den Mittelpunkt. „Wir werden uns auch in Zukunft für ein gemässigtes Wachstum einsetzen und realisierbare Lösungen suchen.“ meint Christian Blunschi, Fraktionschef der CVP Emmen. Dies sei Knochenarbeit und müsse bei jedem einzelnen Bebauungsplan ganz genau analysiert werden. „Mit unseren zahlreichen Anträgen zur Reduktion der Anzahl Wohnungen und zu Qualitätsvorschriften in den Bebauungsplänen Viscosistadt, Seetalplatz, Grüenmatt, Neuschwand oder Lindenheim konnten wir das Wachstum in die richtige Richtung lenken.“ ist Blunschi überzeugt. Diesen eingeschlagenen Weg gelte es fortzusetzen, insbesondere bei der anstehenden Ortsplanungsrevision. „Wir hoffen dabei auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Parteien.“ Die Gemeinderatswahl ändere nichts an der Ausgangslage.
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