CVP Emmen reicht Petition für sichere Schulwege ein

Übergabe der Petition: v.l.n.r. Christian Blunschi (Fraktionschef CVP), Patrick Vogel (Gemeindeschreiber), Armin Villiger (Kommunikation CVP), Rolf Schmid (Präsident CVP Emmen)
Emmen: Gersag |

Die CVP Emmen hat heute ihre Petition für sichere Schulwege mit 750 Unterschriften der Gemeinde übergeben. Im Verlauf der Sammlung kamen nebst vielen Unterschriften auch zahlreiche wertvolle Hinweise über weitere gefährliche Stellen auf Emmer Schulwegen zusammen. Die Forderungen der CVP werden von Bevölkerung mitgetragen. Insbesondere Massnahmen gegen Eltern-Taxis stiessen auf grossen Zuspruch, weshalb die CVP bereits vorab einen Vorstoss einreichte.

Gemäss den Plänen des Gemeinderates soll Emmen in den kommenden Jahren bis auf ca. 34‘000 Personen wachsen. Das Bevölkerungswachstum wird zu erheblichem Mehrverkehr auf den Emmer Strassen führen. Dieses zusätzliche Verkehrsaufkommen betrifft insbesondere die Schulkinder als „schwächste Verkehrsteilnehmer“. Deshalb fordert die CVP mit einer Petition mehr Sicherheit auf Emmer Schulwegen.

Konkret fordert die Petition unter anderem die Verbesserung der Beleuchtung auf den Schulwegen. Weitere Forderungen betreffen Tempo 30 Zonen rund um die Schulhäuser und den Einbezug der Schulwege bei der Planung von grossen Überbauungen. Auch bauliche Massnahmen bei Rad- und Gehwegen wie z.B. die Erneuerung von Markierungen und Signalen stehen auf der Wunschliste der CVP.

Laut der CVP Emmen stiess bei der Sammlung der Unterschriften aber insbesondere die Forderung nach Massnahmen gegen Eltern-Taxis auf grosse Zustimmung. Eltern haben Angst um die Sicherheit Ihrer Kinder, weil der Verkehr rund um die Schulhäuser durch die vielen Autos, mit denen die Kinder zur Schule gefahren werden, zunimmt. Um die Sicherheit zu verbessern wird in der Folge auch der eigene Nachwuchs in die Schule chauffiert. Diese negativ-Spirale müsse mit gezielten Massnahmen gestoppt werden, sagt Armin Villiger – Kommunikationsverantwortlicher der CVP Emmen.

Aus der Bevölkerung gingen auch zahlreiche Hinweise zu gefährlichen Stellen auf Schulwegen ein. Nebst der Querung der stark befahrenen Hauptachsen wie der Erlenstrasse und der Seetalstrasse sind auch Radwege betroffen. So z.B. die unübersichtliche Einmündung vom Lindenfeldring in den Radweg entlang der Seetalstrasse. Auch die Einmündungen in den viel befahrenen Radweg auf dem Damm entlang der Reuss bergen Gefahren in sich. Anwohner würden sich hier Spiegel oder bauliche Geschwindigkeitsreduktionen wünschen. Für Schüler, welche die Kantonsschule in Reussbühl besuchen, fehlt nach der Querung der Emme im Raum Emmenfeld eine sichere Querung der Rothenstrasse auf dem Gebiet der Stadt Luzern. Die komplette Liste mit gefährlichen Stellen wird zusammen mit den Unterschriften an die Gemeinde übergeben. Die CVP beobachtet nun, welche Massnahmen der Gemeinderat ergreift. Die CVP-Fraktion behalte sich vor, bei Bedarf gezielte Vorstösse zur Erhöhung der Sicherheit auf den Schulwegen einzureichen, wie Fraktionspräsident Christian Blunschi ausführt.
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