Schüler der Kantonsschule Alpenquai Luzern holte Schweizermeister-Titel im Debattieren

Pablo Mathis von der Kantonsschule Alpenquai Luzern holte beim nationalen Finale von «Jugend debattiert» in Bern den Schweizermeister-Titel.
 
Drei Schüler/innen der Kantonsschule Alpenquai Luzern schafften es am vergangenen Wochenende ins Finale des nationalen Wettbewerbs von «Jugend debattiert»: (von links) Liv Kloth, Pablo Mathis und Giuanna Largiadèr.

Beim diesjährigen Finale von «Jugend debattiert» in Bern konnte die Kantonsschule Alpenquai Luzern (KSA) einen grossen Erfolg verbuchen: Gleich drei Teilnehmende der KSA schafften es beim nationalen Debattierwettbewerb ins Finale. In der Kategorie II holte Pablo Mathis (17) aus Luzern gar den begehrten Schweizermeister-Titel im Debattieren, während Giuanna Largiadèr (15) und Liv Kloth (13) zu den Finalistinnen der Kategorie I zählten und sich damit gegen eine beachtliche Konkurrenz von rhetorisch talentierten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz durchsetzen konnten.

In 11 Regionalfinalen in allen drei Landessprachen hatten sich 84 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 und 2 für das nationale Finale von «Jugend debattiert» qualifiziert, das am vergangenen Wochenende (30.3.19) in Bern stattfand. Ausschlaggebend für die Bewertung der einzelnen Debatten waren die Kriterien Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen, Sachkenntnis und Überzeugungskraft.

Pablo Mathis beeindruckte die Jury mit seinem rhetorischen Talent

Pablo Mathis, der neue Schweizermeister im Debattieren, war bereits in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Debatten im Ethik-Unterricht an der Kantonsschule Alpenquai Luzern mit seinem grossen Talent in der Kunst des Argumentierens aufgefallen. So ist es kein Zufall, dass er nun auch beim Debattierwettbewerb in Bern mit einem eindrücklichen rhetorischen Auftritt zu überzeugen vermochte. Die zur Diskussion stehenden Themen waren sehr vielfältig – so beispielsweise «Soll die Eidgenössische Volksinitiative ‚Keine Massentierhaltung in der Schweiz’ unterstützt werden?» oder «Soll die maximale Wochenarbeitszeit in der Schweiz bei gleichem Lohn auf 35 Stunden reduziert werden?». Die entscheidende Finalrunde des nationalen Wettbewerbs wurde von «Young Enterprise Switzerland» mit folgenden Worten beschrieben: «In einer sehr ausgeglichenen Debatte, die an Niveau und Emotionen kaum zu überbieten war, konnte Pablo Mathis die Jury mit seiner ruhigen und äusserst gewandten Ausdrucksweise überzeugen.»

Lehrreiche Erfahrung – nützlich für die berufliche Zukunft

Er verfolge bereits seit Jahren die aktuellen Themen und diskutiere zu Hause, in der Schule wie auch in seinem Kollegenkreis leidenschaftlich gerne über politische Fragestellungen, erklärt Pablo Mathis: «Die Teilnahme am Debattierwettbewerb war für mich eine sehr schöne und lehrreiche Erfahrung. Ich habe in Bern auch viele interessante Leute kennengelernt.» Er könne sich gut vorstellen, dass das Handwerk des Argumentierens später auch für seine berufliche Zukunft nützlich sein könnte – so beispielsweise im Bereich der Politikwissenschaften, im Journalismus oder in einer Tätigkeit als Rechtsanwalt. «Allerdings habe ich noch nicht definitiv entschieden, was ich später einmal machen werde», so Pablo Mathis.

Die Kantonsschule Alpenquai Luzern konnte in den vergangenen Jahren bereits zweimal einen grossen Erfolg verbuchen: 2015 wurde Till Haechler aus Luzern Schweizermeister im Debattieren, während sechs Jahre zuvor Julia Thalmann aus Kriens für ihre Überzeugungskunst mit der begehrten Trophäe belohnt wurde.
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