Kriens: «Weibsbilder» punkteten mit farbigen Auftritten

Stilvoller Rahmen: Die Krienser Frauen sorgten für die festliche Ambiance im Pilatussaal – gruppenweise posierten sie zu Recht als äusserst kreative «Frauenbande».
 
Frauenbande: Nach Festen in Dagmersellen und Schüpfheim feierten rund 170 SKF-Frauen am 21. Juni im Pilatussaal das 100-jährige Bestehen des SKF Luzern.
Kriens: Pilatussaal | 100 Jahre SKF-Kantonalverband Luzern gefeiert: Rund 170 bestens gelaunte Luzerner SKF-Frauen durften sich am stilvollen Jubiläumsfest im Pilatussaal mit humorvollen, visuellen, klangvollen und kulinarischen Beiträgen verwöhnen lassen. – Das Fest in Kriens bildete nach Dagmersellen und Schüpfheim eine würdige Dernière.

Am längsten (Frei-)Tag des Jahres bildete das letzte von drei regionalen Frauenfesten des SKF Luzern in Kriens den würdigen Abschluss der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten. Zuvor hatten Vertreterinnen der rund 90 Luzerner Ortsvereine des SKF (Schweiz. Kath. Frauenbund) bereits in Dagmersellen und Schüpfheim das 100-jährige Bestehen ihres Luzerner Kantonalverbandes gefeiert. Die Dernière einer bemerkenswert aktiven und kreativen «FrauenBande» ging mit vielen Farbtupfern über die Bühne – das Jubiläumslogo liess von überallher grüssen.

Glückwünsche «lokal»

Die gastgebenden Frauen der beiden Krienser SKF Ortsvereine überraschten die über 170-köpfige Gästinnenschar mit einem stilvoll dekorierten Pilatussaal und einem farblich dazu abgestimmten Apéro als willkommenes «i-Tüpfelchen». Verena Cavigelli (Leitungsteam FG St. Gallus/St. Franziskus) und Jeanette Müller (Leitungsteam FG Bruder Klaus) ) überbrachten mit ihrem Team originell formulierte Glückwünsche an die 100-jährige Jubilarin SKF Luzern. Anhand bunter Aussagen erfuhr frau, wer typisch «multikulti», «kreativ», «Bubenmutter», «Kulturfan» oder «Kaffeetante» ist – zusammengenommen nicht weniger als «e verrockti Wiiberbandi».

Stimmungskanonen «total»


Bereits zu Beginn des Festes sorgten sie für gute Laune und spontane Lacher: Die «Sensibellas» - vier aufmüpfig-unangepasste Clownfrauen aus dem Baselbiet, mischten sich nach der «Eingangskontrolle» unter die Frauen und knüpften (Unterhaltungs-)Fäden der besonderen Art. Mit ihren fröhlichen Intermezzos lockten die bunten Stimmungskanonen eine um die andere Frauendelegation zur Kostümierecke im Entree und ermunterten sie zu einmaligen Fotoshootings, welche auch mal aus dem Rahmen fallen durften...
In ihrem Bühnenauftritt nach dem Bankett stritten sich die vier Sensibellas vorerst recht unsensibel über das passende Präsent an die «alte Dame SKFLU», bis sie sich zusammenrauften und in einem «packenden» Finale alle verblüfften.

Leckerbissen «vokal-global»

In zwei akustischen «Gängen» servierte die vierköpfige Frauen-a-capella-Gruppe Ananamuya Leckerbissen musikalischer Art: Sie begeisterten mit Ausschnitten quer durch alle Kontinente aus ihrem Programm «global-vokal». Mit pfiffigen, eigenen Arrangements erklang u. a. neben bulgarischen, afrikanischen, brasilianischen, schwedischen und japanischen Weisen auch bekanntes deutsches und Schweizer Liedgut – doch in ungewohnt neuem «Kleid». Der mit Gugelhopfformen perkussionistisch begleitete Pe-Werner-Song «Weibsbilder» heimste – wen wunderts - den kräftigsten Saalapplaus ein.
Passend dazu durften sich alle Gäste am Drei-Kontinente-Buffet kulinarisch verwöhnen lassen.

Rahmenprogramm «nach Wahl»

Zwischen den Darbietungen zirkulierten die Frauen in Gängen und Nebenräumen, verweilten bei einem Schwatz im gemütlichen «Lismiegge», beteiligten sich an der Aktion «Wotsch e Charte – schriib e Charte», setzten gemeinsam ein XXL-Puzzle zusammen oder informierten sich am Stand «Frauenbande weltweit» über die vom Elisabethenwerk unterstützten Frauenprojekte in zahlreichen Ländern.
Agnes Hodel, Willisau (Präsidentin des SKF Luzern) und Erika Hofstetter, Entlebuch (OK-Präsidentin 100-Jahr-Jubiläum) durften zum Ausklang des Abends verdiente Komplimente für den in allen Teilen gelungenen Anlass entgegennehmen. Durch den Abend führten die kantonalen Vorstandsfrauen Katharina Jost, Dagmersellen, und Marianne Wechsler, Gettnau.
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beiUns Team aus Luzern | 24.06.2013 | 13:53  
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