Ein fremdes Land, welches durch erste Eindrücke schnell zum Zuhause wurde

Trivandrum – Montag, 1.2.2016. Die erste Nacht in Trivandrum ist vergangen, doch an das Umfeld hat man sich noch nicht richtig gewöhnt. Zu viele neue Eindrücke fallen auf einen herab, die man zum Teil gar noch nicht realisiert. Am heutigen Montag, den 1. Februar 2016, hatten wir ein sogenanntes ,,Welcome meeting‘‘ an der Christ Nagar School, bei dem die Rektoren der Schule auch daran beteiligt waren. Ich fand es eine tolle Begrüssung und merkte, dass wir an einem super Ort angelangt waren. Wir wurden richtig in ihre Tradition und ihr Leben aufgenommen.
Nach dem Mittagessen, welches standesgemäss aus Curry und Reis bestand und zudem auch extrem lecker war, gingen wir die Bhimapally Moschee besuchen, welche für viele Pilger ein ganz bestimmtes Reiseziel ist. Auch dieses Erlebnis fand ich super, da man durch diesen Einblick in ein Gotteshaus aus einer anderen Religion ganz neue Vorstellungen bekam. Doch hier merkte ich auch, dass das Leben in Indien auch hart sein kann. Während der Führung durch die Moschee, welche für uns organisiert worden war, kam ein kleiner Junge, vielleicht gerade mal fünf Jahre alt, mit einer mageren Statur. Ohne zu zögern kam er zu uns und bettelte um Geld. Als dies ein Mann in der Moschee sah, rannte er auf den Jungen los und verscheuchte ihn mit einem grossen Stock. Dieser Ablauf wiederholte sich dreimal. Mit dieser Situation kam ich nicht klar, da mir der Junge extrem leid tat. Ich musste jedoch akzeptieren, dass dies nun mal so ist. Diesen Ausflug wird bei mir sicher ganz lange in Erinnerung bleiben.
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