BOTSCHAFTSASYL - JA zur Wiedereinführung

Unsere Gesellschaft ist gewohnt, lange Debatten und Diskussionen zu verschiedenen Themen durchzuführen. Die Flüchtlingsströme sind keine Ausnahme.Die Fähigkeit Informationen zu verbreiten und sogar zu manipulieren, hat sich zu einer neuen Herausforderung für die moderne Welt entwickelt. Was geschrieben und veröffentlich wird und wie man ein Verständnis für die Situation bestimmt, beeinflusst politische Entscheidungen. Das führt oft zur Unsicherheit.
In der letzter Zeit sind rechtspopulistische und europhobische Medien sind populärer, als viele ernsthafte, demokratische Medien.
Gefühle von Scham und Empörung hervorgerufen von einer Aggression der Journalistin des ungarischen Fernsehen gegen Flüchtlinge aus Syrien. Gewaltanwendung gegen hilflose und verzweifelte Menschen ist auch ein Zeichen von Umgang mit Flüchtlingen. Es zeigt «das kalte Herz der Politik“ („Spiegel“ 29.07.2015).
Die Flüchtlinge die sich an den Grenzen der europäischen Länder drängen blieben eine gesichtslose Masse bis Anfang September, die Wellen der Ägäis Meeres den leblosen Körper dreijährigen Ajlan an den Strand der türkischen Bodrum schwemmten...
Kriege, die tausende Kindesleben kosten - was für eine Ungeheuerlichkeit. Auf einmal wurde diese humanitäre Katastrophe zum grossen Thema - die Tragödie von Millionen von Flüchtlingen aus dem Mittelosten und Nordafrika, die riskieren ihr Leben, um vor Terror und Krieg zu fliehen und haben ein Recht darauf, ohne Angst ein menschenwürdiges Leben zu führen.
Seit als letztes europäisches Land die Schweiz das Botschaftsasyl abgeschafft hat, führt das nicht zu weniger Asylsuchenden, sondern treibt Flüchtlinge in die Hände der unmenschlichen Schlepperbanden und in den Tod. Dramatische Situation führt zu einem Umdenken. Hinter der verschwindenden Zahl von tausenden Opfern, verstecken sich Menschenleben.
Die Syrer, deren Boote nach Europa segeln, klopfen an unsere Türe. Das ist ein politischer Akt. Sie sehnen sich nach eine Freiheit und demokratischen Rechten, die sie in ihren Heimatland vermissen. Europa erlebte den schrecklichen Zweiten Weltkrieg. Die ältere Generation der Europäer erinnert sich an eine harte und schlimme Zeit der Evakuierung, das eine reisen Herausforderung war.
Vor kurzem machte das europäische Parlament eine ungewöhnliche Gedenkaktion. Es wurde Auslegen eine riesige Liste mit den Namen von 17.306 Menschen, die in den letzten Monaten im Mittelmeer starben sind bei dem Versuch, den europäischen Küsten zu erreichen…
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Boris Kerzenmacher aus Wil | 19.09.2015 | 12:04  
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