Meilenstein für Kriens

Kriens: Zentrum | In der Finanz-Debatte rund um das neue Krienser Zentrum erhält eine Frage aus meiner Sicht viel zu wenig Beachtung: Was ist die Alternative, wenn wir Nein zum neuen Zentrum sagen? Vorab wären 4 Millionen an Planungskrediten und 10 Jahre Planung vergebens. Aber mehr als das, mit einem Nein ist kein Problem gelöst. Der Investitionsbedarf bleibt und Sanierungen an den bestehenden Bauten müssen so oder so vorgenommen werden. Bei einer Sanierung müssten zwar weniger, nämlich rund 25 Millionen, in schlechte Bausubstanz investiert werden, ohne dass aber ein Zusatznutzen daraus entsteht. Anstelle von wertvollen Nettoinvestitionen von 37 Millionen in ein Krienser Zentrum mit Charakter und Anziehungskraft für Vereine und Gewerbe würden wir Geld in eine Zentrums-Brache stecken.

Vor diesem Hintergrund stellt sich nur noch die Frage, was wir mit einem Nein zum Zentrum eigentlich gewinnen? Rein gar nichts, denn wir springen zurück auf Feld eins und Kriens und alle seine Bewohner stünden statt in Vereinslokalen und in Wohnungen für ältere Menschen vor einem Scherbenhaufen. Kriens darf nicht auf bessere Zeiten warten! Es ist genau die richtige Zeit einen Meilenstein für ein lebenswertes Kriens zu setzen.
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Mario Urfer aus Kriens | 27.01.2014 | 16:05  
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