25 Jahre Jugi St. Karl

Vor 25 Jahren eröffnete die Katholische Kirche Stadt Luzern mit dem «Jugi» St. Karl den ersten Jugendtreff. Highlight der Jubiläumsfeier war das Filmporträt von Aldo Gugolz, das einen Einblick gibt.

Vor 25 Jahren leistete in die Katholische Kirche der Stadt Luzern Pionierarbeit, als sie in einer Wohnung in der Pfarrei St. Karl den ersten Jugendtreff in der Stadt Luzern eröffnete. Denn erstmals standen so Räume bereit, in denen die Kinder und Jugendlichen unter Aufsicht von Jugendarbeitenden ihre Ideen verwirklichen konnten. Rund 50 Kinder, Jugendliche sowie Vertreter von Stadt und Kirchgemeinde feierten dieses Jubiläum am 16. September im Garten des Jugendtreffs bei wunderbarem Wetter.
Die Pionierarbeit wurde zur Erfolgsgeschichte: Aus ihr entwickelte sich die gesamtstädtische offene Jugendarbeit der Katholischen Kirche Stadt Luzern mit verschiedensten Projekten und heute drei Treffpunkten im «Jugi» St. Karli, im «MaiHof» sowie im «Bachstei» bei der Pauluskirche. Diesen Aspekte betonte auch Petra Zeier, Leiterin des Bereichs Jugendarbeit der Katholischen Kirche Stadt Luzern: «Die Pfarrei St. Karl war der Humus für die weitere Entwicklung.»
Bei dieser Entwicklung wurde die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Quartierarbeit der Stadt Luzern immer wichtiger. Und so war es auch nur konsequent, dass Susanna Bertschmann, die für die Jugendarbeit zuständige Kirchenrätin, und Martin Merki, Sozialvorsteher der Stadt Luzern, ihre Grussbotschaft gemeinsam an die Anwesenden richteten. Im Rückblick hielten sie fest, dass die Zusammenarbeit vor allem wegen den beschränkten Ressourcen zustande kam. Während die Kirche mit Räumlichkeiten dienen konnte, steuerte die Stadt Manpower bei. Merki konnte der Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche nur Gutes abgewinnen: «Die katholische Kirche in Luzern ist fortschrittlich, weltoffen und eine verlässliche Partnerin.»
Nach den Reden folgte dann als Highlight der Feier die Filmpremiere des Kurzfilms «s’Jugi» von Aldo Gugolz (revolumenfilm Luzern), der einen Einblick in die Aktivitäten des Jugendtreffs bietet. Besonders gespannt auf den Film waren natürlich die Jugendlichen, die im Film mitgewirkt hatten. Immer wieder lachten und kicherten sie, wenn sie sich nun im fertigen Film entdeckten.
Die älteren Besucher des Jubiläumsanlasses erhielten einen direkten Einblick ins Treiben im «Jugi». Sie sahen, dass die Kinder den Jugendtreff vor allem als Ort zum Spielen schätzen. Für die Jugendlichen ist er dagegen ein Treffpunkt, um Freunde von früher wieder zu treffen. Oder wie es eine Jugendliche im Film sagt: «Würds kä Jugi gä, würds die Gruppe gar nüm gä.»
Link zum Film und Jubiläumsanlass „25 Jahre Jugi St. Karl“
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