500 Jahre Nölliturm

Nölliturm um 1840 (Foto: Aquarell von Johann Baptist Marzol (1792-1863))
Luzern: Nölliturm | 1513 (oder 1516?) wurde an der Stelle eines früheren Turms, der als wenig repräsentativ und wehrhaft galt, ein neuer Rundturm errichtet, ein Quaderbau von 13,45 Meter äusserem und 8,85 Meter innerem Durchmesser. Auf den Zinnen wurde das achtgrätige Kegeldach erstellt, dessen rote Ziegel dem Turm seinen damaligen Namen Roter Turm gaben. Der im 18. Jahrhundert aufkommende Name Nölliturm geht auf einen Wächter dieses Namens zurück. 1900/1901 wurde bei der Erstellung/Aufschüttung der Quaistrasse eine Durchfahrt in den Turm gebrochen.
Der Nölliturm beherbergte während mehreren Jahrhunderten bis 1852 Schiesspulver. Anschliessend diente er während kurzer Zeit als Waffen- und Petroleumlager. Ab 1875 wurde der Nölliturm als Lagerraum an eine Sattlerei und an die Zunft zu Safran vermietet. Seit 1922 wird der Turm als Zunftlokal genutzt.
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