BBZ Bau und Gewerbe Luzern: Konstruktive Gespräche am runden Tisch

Das Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe Luzern hat schwierige Zeiten hinter sich. Vertreter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung DBW, der Schulleitung und einer Delegation des Personalverbands BVL haben sich erneut an einem runden Tisch getroffen und konstruktive Massnahmen festgelegt. Die Zusammenarbeit soll künftig institutionalisiert werden.

Mit den Klärungsgesprächen am runden Tisch sollen sowohl die Position der Personalverbände als auch der Führungsauftrag der Schulleitung gestärkt und respektiert werden. Am vergangenen Montagabend haben sich die Beteiligten erneut in einem konstruktiven Rahmen getroffen. Gemeinsames Ziel war es, Konflikte zu besprechen und auszuräumen, das Vertrauen zwischen Schulleitung, Lehrpersonen und Berufsverband sukzessive wieder aufzubauen und die Zusammenarbeit in geordnete Bahnen zu lenken. Vorausgegangen waren bereits mehrere Treffen.

Zusammenarbeit soll institutionalisiert werden
Das Gespräch hat folgende Resultate erbracht: Eine von der Schulleitung vorgeschlagene institutionalisierte Zusammenarbeit und Mitsprache wird in den kommenden Wochen konkretisiert. Die regelmässigen Gesprächstermine zwischen Personalvertretung und Schulleitung sollen dazu dienen, anstehende Fragen zu besprechen, heikle Themen bereits im Vorfeld zu erkennen und dazu mögliche Lösungen zu erarbeiten. Die weitere Ausgestaltung – wie die Themensetzung, die organisatorische Einbindung oder die Periodizität – wird nach den Sommerferien im Detail ausgearbeitet. Erste Zwischenschritte sollen bis Ende Herbstferien erreicht sein.

Grund des Konflikts rund um das BBZ Bau und Gewerbe war eine Petition des Berufsschullehrerverbands BVL gegen die Kündigung eines Lehrers und die darauf erfolgte Abmahnung der Petitionäre durch den Rektor der Schule, da die Petition auch eine Führungsperson kritisierte. Die gegen die Abmahnung erhobene Verwaltungsbeschwerde wurde unterdessen vom Regierungsrat entschieden, der das Vorgehen der Schulleitung stützt.

Die Schulleitung wie auch die Beschwerdeführer sind zum Schluss gekommen, dass eine Entspannung eingeleitet werden muss und der juristische Weg dazu nicht geeignet ist.
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