Beratungsstelle Jugend und Beruf bekämpft seit 10 Jahren erfolgreich Jugendarbeitslosigkeit

Seit 10 Jahren bekämpft die Beratungsstelle Jugend und Beruf der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit erfolgreich Jugendarbeitslosigkeit. Dank dem Pionierprojekt werden jährlich rund 1000 Jugendliche in Schnupperlehren, Praktika und letztendlich in Lehrstellen vermittelt. Das Beratungsangebot leistet somit einen wichtigen sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Beitrag – auch in Zukunft.


Nach der Jahrtausendwende hat in der Schweiz sowie im Kanton Luzern die Jugendarbeitslosigkeit massiv zugenommen. Betroffen waren vor allem Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Lehrstelle, die sich immer zahlreicher bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) anmeldeten. Die kantonale Dienststelle Wirtschaft und Arbeit baute deshalb im Jahr 2005 die neue, schweizweit einzigartige Beratungsstelle Jugend und Beruf (BJB) zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auf.

Jährlich rund 1000 erfolgreiche Vermittlungen
Die BJB vermittelt als RAV-Fachstelle arbeitslose Jugendliche in eine berufliche Grundbildung. Dank grösserer Beratungskapazität ist eine intensivere Betreuung der Jugendlichen möglich als in einem herkömmlichen RAV und die Beratung ist speziell auf die Lehrstellensuche fokussiert. Zudem bietet das Modell folgende Vorteile:

• ein für jugendliche Bedürfnisse konzipiertes Motivationssemester,
• eine sehr gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie Sozialberatungszentren, Gemeinden und Berufs- und Weiterbildungsorganisationen,
• sehr gute persönliche Beziehungen zu den Arbeitgebern,
• ein aktives Marketing, um die Dienstleistung in Wirtschaft und Öffentlichkeit noch bekannter zu machen.

Dieses Konzept ist seit 10 Jahren sehr erfolgreich: jährlich werden durch das Beratungsangebot über 100 arbeitslose Jugendliche in Lehrstellen vermittelt. Dazu kommen vorgängig mehr als 500 Vermittlungen in Schnupperlehren sowie fast 200 in Praktika. Insgesamt erzielt die BJB so jährlich rund 1000 erfolgreiche Vermittlungen.

Sozialpolitische und volkswirtschaftliche Bedeutung
Mit der Vermittlung arbeitsloser Jugendlicher in eine berufliche Grundbildung trägt die BJB zur Verminderung aktueller Probleme wie z.B. einer finanziell überforderten Sozialhilfe, dem Fachkräftemangel und der Problematik 50+ bei. Regierungsrat Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements kann deshalb eine erfreuliche 10-Jahres-Bilanz ziehen: «Der Kanton Luzern leistet mit der Beratungsstelle Jugend und Beruf heute sowie auch in Zukunft einen wichtigen sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Beitrag.»

Anhang
Multimedia-Präsentation über die BJB
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