Ernst Bromeis ist Leuchtturmwärter 2018

  Tavetsch: Leuchtturm Rheinquelle |

Der Wasserbotschafter und Expeditionsschwimmer Ernst Bromeis wird „Ehrenwärter 2018“ des weltweit höchstgelegenen Leuchtturms Rheinquelle auf dem Oberalppass.

Seine Vorgänger im Amt waren das niederländische Varietee-Duo „Mini & Maxi“ (2016) und der niederländisch-schweizerische Künstler Ted Scapa (2017). Jetzt setzt die Stiftung Leuchtturm Rheinquelle einen markanten Akzent und ernennt den profilierten Wasserbotschafter und Rheinschwimmer Ernst Bromeis zum Leuchtturmwärter 2018.

Mit dieser Wahl wird eine Brücke zwischen der Geschichte des Leuchtturms und den wichtigsten Anliegen von Ernst Bromeis und seiner Stiftung „Das Blauen Wunder“ geschlagen. Das Element Wasser ist sowohl für den Leuchtturm Rheinquelle wie auch für Ernst Bromeis von zentraler Bedeutung.

Ein aktiver Botschafter der Regionen Surselva und Andermatt/Urserntal.

Das leuchtende Wahrzeichen auf dem Oberalppass (2046 m ü. M.) markiert als poetische Bildikone symbolisch den Anfang des Rheins und soll als aktiver Botschafter der Regionen Surselva und Andermatt/Urserntal möglichst viele Menschen entlang des Rheins erreichen und berühren. Es ist ein Nachbau jenes Leuchtturms, der lange Jahre bei der Rheinmündung im niederländischen Hoek von Holland seinen Dienst versehen hat.

Ernst Bromeis hat den Rhein in seiner gesamten Länge von 1230 Kilometern aus eigener Kraft überwunden, nachdem er davor rund 200 Graubündner Seen und den jeweils grössten See aller Schweizer Kantone schwimmend durchquert hat. «Der Rhein widerspiegelt die Wasser-Geschichte der Menschen und der Rhein ist die Geschichte der Zivilisation», stellt Bromeis fest. «Faszinierend ist auch dieses unvorstellbar grosse Spannungsfeld, das sich zwischen dem Quellüberfluss beim Tomasee in Graubünden und dem Zivilisationsüberfluss zwischen Bodensee, Basel, Rotterdam und Hoek van Holland auftut.»

Wasser ist Leben. Wir haben die Wahl.

Sein Projekt «Das Blaue Wunder» basiert auf drei Säulen und geht davon aus, dass Wassermanagement den Umweltschutz, die Wirtschaft und Ethik sowie die Klimaentwicklung betrifft. Daraus resultieren die vier zentralen Aussagen: Wasser ist verletzlich und zerstörbar, Wasser ist ein Menschenrecht, Wasser ist Existenzgrundlage und Wasser ist klimarelevant – mit der Quintessenz «Wasser ist Leben. Wir haben die Wahl.»

Für Bromeis ist «Das blaue Wunder» mehr als ein Versuch oder eine Träumerei. Es ist sein persönliches Wagnis und seine innerste Überzeugung für eine Sache einzustehen, die in unseren Breitengraden als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. «Es ist meine Leidenschaft die mich treibt, mich mit aller Kraft für meine Botschaft in die Fluten zu stürzen. Und es ist das konkrete Gestalten und Tun für mich, für meine Familie und für uns Menschen das mich fasziniert.



Einsetzung von Ernst Bromeis als Leuchtturmwärter 2018

Donnerstag, 31. Mai 2018 (Fronleichnam), Oberalppass
12:00 Pressekonferenz im Rest. Alpsu – Begrüssung, Einführung, Diskussion; Vortrag von Ernst Bromeis «Grosse Schneeschmelze»; (nur angemeldete Medienschaffende)
13:00 Doppel-Vernissage zweier Ausstellungen und Einsetzung als Leuchtturmwärter (öffentlich)

Ausstellung 1 – im Infocenter RHEINQUELLE; «200 Seen im Kanton Graubünden» Im Sommer 2008 war der Wasserbotschafter Ernst Bromeis zum ersten Mal für «Das blaue Wunder» unterwegs. In zwei Monaten durchschwamm er rund 200 teils eiskalte Seen in seiner Heimat Graubünden. Bromeis war bestrebt, den Menschen die verborgenen Wasserschönheiten eines Alpenkantons zu zeigen und diese auch erstmals für eine breite Öffentlichkeit zu entdecken. Von diesem Experiment gibt es Karten, Fotografien und 200 Flaschen mit dem jeweiligen Original-Seewasser.

Ausstellung 2 – im Leuchtturm Rheinquelle; «Von der Quelle zur Mündung – der Rheinschwimmer Ernst Bromeis», Zwölf grossformatige Fotografien des Rhein-Abenteuers von der Quelle zur Rheinmündung
13:30 Fototermin für Medienschaffende mit Ernst Bromeis beim Leuchtturm Rheinquelle; anschliessend Apéro für Medienschaffende und geladene Gäste
14:00 Ende des Anlasses

Jedermann kann Besitzer eines Leuchtturm-Schlüssels werden!
Spenden ab 100 Franken an die gemeinnützige Stiftung Leuchtturm Rheinquelle werden mit einer exklusiven Leuchtturm-Schlüsselbox mit Bildbroschüre und Schlüssel verdankt. Der „Rote Leuchtturmschlüssel“ ermöglicht jederzeit (im Winter eingeschränkt) den Zugang zum Leuchtturm Rheinquelle auf dem Oberalppass.
Stiftung Leuchtturm Rheinquelle, Oberalppass, Postfach 42, CH-7188 Sedrun; Banca Raiffeisen Surselva, 7130 Ilanz, IBAN: CH66 8107 3000 0054 0592 9

Kontakt
Hanno Wyss, Stiftung Leuchtturm Rheinquelle, Stiftungsrat; Tel. 079 244 80 89, hanno.wyss@gmail.com, www.leuchtturm-rheinquelle.ch
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