Filme für die Erde: Growing Cities

(Foto: Filme für die Erde)
Wie stark kann Urban Farming unsere Städte und unsere Beziehung zur Erde neu beleben? Auf der Suche nach Antworten, machen sich die beiden jungen Filmer Dan Susman und Andrew Monbouquette eine Autofahrt quer durch Amerika und treffen auf Träumer, Lehrer und Aktivisten, die hinterfragen, wie heute Nahrungsmittel angepflanzt und verteilt werden. Sie finden Gärten auf verlassenen Plätzen mitten in der Stadt, auf Dächern hoch über dem Verkehr oder im Hinterhof.
Gutes und gesundes Essen ist nicht das einzige, was die Filmer vor die Kamera bekommen: Growing Cities ist ein peppiger Bio-Road-Movie für städtische Träumer – und er macht Lust, in der Erde zu wühlen und in eine selbst gezogene Stadt-Gurke zu beissen. Wasser sparen, Solarstrom abonnieren, fair gehandelte Kleidung kaufen, das kenne viele. Doch etwas selber pflanzen und bis zur Ernte pflegen, um danach in etwas Leckeres zu beissen, das ist noch nicht so weit verbreitet. “Growing Cities” macht Lust darauf, Grünräume zu schaffen, beispielsweise um seltene Arten erhalten zu helfen und eine gesunde Betätigung zu geniessen.

Guerilla Gärtner und Urban Agriculture Pionierin im Interview

SRF Reporter Mitja Rietbrock wird im national übertragenen Kurzpodium vor dem Film Maurice Maggi und Tilla Küenzli interviewen. So schafft das Filmfestival, damit wir erleben, was in Sachen ergrünende Städte hier in der Schweiz passiert und unternommen werden kann. Maurice Maggi hat hunderte von “Verkehrsbegleit-Grünflächen” in Zürich mit Malven bepflanzt – Blumengraffiti nennt er das – und einiges an Aufruhr erzeugt damit. Heute verteilt Zürich Samen an die Bevölkerung, weil man die Schönheiten schätzen gelernt hat. Zudem weiss Maurice Maggi als gelernter Koch genau, was in unseren Städten gepflückt und gegessen werden kann. Ein neuer Zugang vielleicht beim täglichen Pendeln? Tilla Künzli schafft in über 40 Projekten in Basel Erlebnisräume, in denen sich Menschen, Pflanzen und Tiere mit allen Sinnen wahrnehmen können. Von urbanen Dachbienen, zu Permakultur und vertikalen Anbaumethoden zu Schlemmer- und Familiengärten, kennt Sie alles, was in Städten an grünen Paradiesen erschaffen werden kann – und was damit in Wirtschaft, Nachbarschaft und Seele gewonnen wird.

Filme für die Erde

Am vierten „Filme für die Erde“-Festival entdecken Menschen was heute geschieht und wie sie das Steuer wenden können. Nebst sechs unvergesslichen Filmen und lokalen Nachhaltigkeitsprojekten wartet in jeder Festivalstadt eine geschenkte DVD auf die Gäste. Erwartet werden 9’000 Schüler/innen und Erwachsene. Der Hauptfilm „Growing Cities“ ist eine Schweizer Premiere. Das Kinoprogramm läuft in Baden, Basel, Bern, Chur, Horgen, Kreuzlingen, Luzern, Solothurn, St. Gallen, Sursee, Thun, Winterthur, Zug und Zürich.
Luzern: im grossen Musikschulsaal im Südpol
Lokaler Partner: Energiestadt Luzern, Energiestadt Kriens, Energiestadt Horw, REAL Recycling Entsorgung Abwasser Luzern, SchuKuLu, Dienststelle Schulbildung Kanton Luzern

Die bewegendsten Filme rund um Nachhaltigkeit

Die besten 80 Dokus zu Nachhaltigkeit, Ökologie und Umwelt. Alle von unserer Filmjury auf Qualität und Inhalt geprüft, mit Trailern, zusätzlichen Clips und Bildern.
http://filmefuerdieerde.org/filme

Programm

Öffentliche Vorführungen:
12:00-13:20 Sand Wars (Lunchkino) // Ausnahme in St. Gallen: Taste the Waste
16:00-17:30 Das Geheimnis der Bäume
18:00-19:50 The Island President // Ausnahme in Winterthur: Sand Wars
20:15-21:45 Growing Cities (CH-Premiere) inkl. 20-minütigem Podium vor dem Film mit den Pionieren Maurice Maggi und Tilla Künzli (Urban Agriculture Basel), Bio-Apéro.
Das Programm wird abgerundet mit Ausstellungen lokaler Nachhaltigkeitsprojekte und kostenlosen Weitergabe-DVDs. Die Abendvorführung gilt als Höhepunkt des Festivaltages: Der brandneue Film GROWING CITIES feiert Schweizer Premiere!

Schulvorführungen:
09:00-10:45 Königreich Arktis (für Unter- & Mittelstufenschulen)
14:00-15:10 Frisch auf den Müll (für Oberstufenschulen)
16:00-17:30 Das Geheimnis der Bäume (für Oberstufenschulen)
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