Gotthardjahr 2016

Dreharbeiten zum Film "Gotthard" (Foto: pd)
Am 28. Februar stimmen wir über die zweite Gotthard-Autobahnröhre ab.
Am 1. Juni sind die Eröffnungsfeierlichkeiten zum Gotthard-Eisenbahn-Basistunnel.
Auf den Fahrplanwechsel im Dezember startet der normale Betrieb.
Die interaktive Ausstellung «Gottardo 2016» zum längsten Eisenbahntunnel der Welt macht in den nächsten Monaten an den grössten Bahnhöfen der Schweiz Station, am 2.-9. Mai im Luzerner Bahnhof im Untergeschoss.
Am 11. und 12. Dezember wird der zweiteilige Film «Gotthard» im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. Die Handlung: Die Ereignisse auf der grössten Baustelle der Welt während des Baus des längsten Eisenbahntunnels der Welt im Jahr 1872. Im Zentrum steht Ingenieur Max Bühl (Maxim Mehmet). 5,73 Millionen Franken liess sich das Schweizer Fernsehen den zweiteiligen Film kosten. Dass der Film so teuer ist, liegt daran, dass man die damaligen Lebensumstände realistisch habe wiedergeben wollen. Historische Filme kosten viel, weil Kostüm und Maske jedes Statisten auf die Epoche angepasst werden müssen und weil man aufwendige Kulissen braucht. Das alte Göschenen liessen die Produzenten in Tschechien nachbauen. Der Tunnel wurde in einer Lagerhalle bei Köln nachgebaut.
Zur Geschichte des ersten Gotthardtunnels erschienen bereits früher Romane und historische Darstellungen; z.B. Felix Moeschlin (1882-1969) in seinem Tatsachenroman «Wir durchbohren den Gotthard» (Zürich 1947/49). Der Roman entstand aufgrund von Originalunterlagen wie amtlichen und privaten Berichten, Protokollen, Briefen und Telegrammen. Moeschlin war Schriftsteller, Nationalrat, Ehrendoktor der Universität Zürich und Träger des grossen Literaturpreises der Stadt Zürich.
Siehe auch: Die Absteckung des Gotthard-Bahntunnels vor 125 Jahren: Vergleiche mit heute
Sonderheft "Geomatik Schweiz" zum Durchstich Gotthard-Basistunnel
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