Jugendbischof Marian Eleganti am Gedenkgottesdienst von «Kirche in Not» in Luzern

Jugendbischof Marian Eleganti mit Jugendlichen (Bild: Jugendbischof Marian Eleganti)
Luzern: Jesuitenkirche |

In der Jesuitenkirche Luzern findet am Sonntag, 21. Januar 2018, um 10.00 Uhr der Gedenkgottesdienst für den 2003 verstorbenen Pater Werenfried van Straaten statt, Gründer des Hilfswerks «Kirche in Not». Hauptzelebrant der Hl. Messe ist Jugendbischof Marian Eleganti. Kroatische Jugendchöre gestalten den Gottesdienst musikalisch mit.

Pater Werenfried hat in seinem Leben rund 3,6 Mrd. CHF gesammelt – viele davon mit seinem legendären Hut - und gilt als einer der „grössten Bettler des 20. Jahrhunderts“. Als junger Pater rief er Ende 1947 in einem Zeitungsartikel in Belgien zur Hilfe für die im Elend lebenden Deutschen auf. Trotz des teils grossen Unverständnisses über seinen Hilfs-Appell für den ehemaligen Kriegsgegner, erwies sich seine Aktion als Erfolg. Damit beginnt die erfolgreiche Geschichte des Hilfswerks. Der Aufruf zur Versöhnung und Solidarität im Namen des Evangeliums bilden bis heute die Grundwerte des Hilfswerks. Im Sinn des Gründers wird dessen Werk fortgeführt. Aktuell steht für «Kirche in Not» der Wiederaufbau der zerstörten christlichen Städte in der irakischen Ninive-Ebene im Zentrum. Während der Besetzung zerstörten die IS-Terroristen 13‘000 Häuser, darunter 360 kirchliche Bauten. «Kirche in Not» lässt die christliche Minderheit im Irak in dieser schwierigen Situation nicht allein. Bis anhin konnten schon über 2000 Häuser instand gesetzt werden. Doch weitere Mittel werden benötigt, weshalb am Gedenkgottesdienst die Kollekte zu Gunsten der Christen im Irak aufgenommen wird.

Jugendbischof Marian Eleganti

Dem Deutschschweizer Jugendbischof Marian Eleganti liegen die Kinder und Jugendlichen in der Schweiz, aber auch im Irak ganz besonders am Herzen, weshalb er sich über das Engagement des Hilfswerks beim Wiederaufbau im Irak freut. Weihbischof Eleganti unterstreicht die Bedeutung der Unterstützung der Kinder und Jugendlichen: „Nur dank dem beherzten Einsatz von «Kirche in Not» beim Bau von Schulen für Christen im irakischen Kurdengebiet im Jahr 2014 blieben viele Familien vor Ort. Da die Kinder und Jugendlichen auch im kurdischen Exil die Schule besuchen konnten, glaubten die Familien an eine Zukunft im Irak. Heute wird an dieser Zukunft gebaut!“
In den vergangenen drei Jahren unterstützte das Hilfswerk Projekte im Irak mit über CHF 35 Mio.
Die Jugendchöre der kroatischen Missionen aus Luzern und Aarau-Wettingen umrahmen den Gottesdienst musikalisch.
Im Anschluss an den Gottesdienst hält Jugendbischof Eleganti einen kurzen Impuls zum Thema: „Bedeutet Toleranz die eigene Überzeugung zu relativieren?“ Fragen sind möglich.

Video: Wiederaufbau der christlichen Dörfer im Irak
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