Mit guten Ideen lässt sich die Welt verändern!

Pionier und Bestsellerautor Guenter Faltin am Business Idea Summit 2016 in Luzern (Foto: Emanuel Ammon AURA)
 
Barbara Eisenbart, Initiantin Business Idea Summit 2016 in Luzern (Foto: Emanuel Ammon AURA)
Luzern: Industriestrasse | Rund 70 Personen haben sich am letzten Wochenende in Luzern mit neuen Geschäfts-Modellen auseinandergesetzt. Viele tankten Mut und den Enthusiasmus, selber ein Unternehmen zu gründen. Der Business Idea Summit wurde in der Schweiz zum ersten Mal ausgetragen.

«Just do it!» ist der Slogan, der heute die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer antreibt. Er hat auch die Teilnehmenden am ersten Business Idea Summit vom 11. Juni 2016 in Luzern beflügelt. «Bis anhin glaubte ich, ein Unternehmen müsse gross sein, viel Kapital und Infrastruktur haben», sagte Matthias Hauser, BWL Student aus Uri, nach der Veranstaltung. «Hier habe ich erfahren, dass es anders geht, wenn man eine smarte Idee hat. Der Business Idea Summit gibt mir riesige Inspiration und Motivation, etwas selber anzupacken. Das würde auch neben dem Studium funktionieren.»

Zauberwort Arbeitsteilung


Der Business Idea Summit war gleichzeitig Wissenvermittlung und Netzwerktagung. Die Atmosphäre war ungezwungen, der Anlass bestens organisiert. 20 Experten vermittelten mit Referaten und in Workshops wertvolle Tipps zur Gründung eines eigenen Unternehmens. Kontakte wurden geknüpft, neue Sichtweisen vermittelt. Das Teilnehmerfeld war sehr breit und reichte vom Studenten über Neugründer bis zu erfahrenen Unternehmern. So war ein spannender Austausch garantiert. Methoden und Techniken kamen zur Diskussion, wie sich eine Idee zu einem tragfähigen Konzept entwickeln lässt. Die Teilnehmenden wurden motiviert, verschiedene Varianten des Geschäftskonzepts zu denken.

Gründer-Pionier Günter Faltin


Elementare Inputs kamen von Günter Faltin, emeritierter Professor für Wirtschaftspädagogik und Entrepreneurship in Berlin. Faltin hat mit der Gründung der Teekampagne ein eigenes, erfolgreiches Unternehmermodell entwickelt. «Machen Sie nicht alles selber!», lautet eine Maxime, wie Faltin die heutige Entrepreneurship versteht. Der Alleskönner sei von gestern, wir müssten Arbeitsteilung machen. Faltin empfiehlt, mit Komponenten zu arbeiten, also mit externen Dienstleistern und Online-Tools. So könnten die Investitionen und fixen Kosten gesenkt werden. Das Modell erlaube ein professionelles und flexibles Arbeiten und ermögliche einen viel schnelleren Marktzutritt.

Mut zum Solopreneur

Ein Unternehmer solle nicht primär über Buchhaltung und Administration nachdenken, sondern müsse Ideen generieren und Trends erkennen, sagte Faltin. «Themen gibt es genug. Gehen Sie Probleme an, die unseren Planeten beschäftigen: Klimawandel, Altersentwicklung, Wasser, Ökologie, Nachhaltigkeit. Mit guten Ideen lässt sich die Welt verändern.»

Die Tagung hat den Teilnehmenden nicht zuletzt Mut gemacht, mal mit eigenen Kräften ein Vorhaben anzupacken und umzusetzen. Ein Startup mit grossem Team, komplexer Technologie und externer Finanzierung aufzubauen, braucht gewöhnlich einen langen Atem. Als schlankeres Modell kam in Luzern wiederholt der Solopreneur zur Diskussion, der mit eigenen Produkten und kleineren Schritten weniger investieren muss und oft schneller den Erfolg sehen kann.

Praktisch und bereichernd


Das Format des Business Idea Summit mit seinem kreativen Ambiente ermöglichte ein ungezwungenes miteinander Arbeiten und sich Austauschen. «Die Breakout-Sessions brachten schnell Diskussionen in Gang. Bereichernd war die Tagung auch durch die vielen praktischen Beispiele», sagte der Zürcher PR-Profi Christian Wick, der die Tagung besucht hatte. «Die Organisation, der Ort, die Experten und Teilnehmer waren genial», sagte eine andere Teilnehmerin. «Dank ihnen bin ich definitiv motiviert, meine Business Idee zu verwirklichen.»

Sehr zufrieden zeigte sich nicht zuletzt die Ökonomin Barbara Eisenbart, die Initiantin des Business Idea Summit. «Meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. Viele Teilnehmenden sind um neue Gedanken und Erfahrungen reicher nach Hause gegangen. Ich habe ausgezeichnete Feedbacks erhalten.» Eisenbart möchte im Juni 2017 wiederum einen Business Idea Summit veranstalten, der wahrscheinlich wieder in Luzern stattfinden soll. Bis zu diesem Zeitpunkt plant sie Vertiefungstreffen in verschiedenen Städten/Regionen in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

www.businessidea.ch
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