Stephan Furrer neuer Fasnachtsgewaltiger

Luzern: Bahnhof | Gestern Freitag wurde der 51-jährige Stephan Furrer in sein Amt als Präsident des Lozärner Fasnachtskomitees eingesetzt. Er löst dabei seinen Amtsvorgänger Andreas Arpagaus ab.

Stephan Furrer ist Mitglied der Maskenliebhaber-Gesellschaft Luzern und wird seine grossen Auftritte vor und während der Fasnacht 2015 haben. Im Lozärner Fasnachtskomitee führte er während Jahren das Umzugs-Komitee und stand an der letzten Fasnacht seinem Amtsvorgänger Andreas Arpagaus als Vizepräsident zur Seite. Stephan Furrer ist verheiratet mit Claudia und wohnt in Adligenswil. Zusammen haben sie drei Töchter: Julia, Marina und Gina. Stephan Furrer ist mit Leib und Seele Coiffeur mit einem eigenen Geschäft in Luzern. Er beschäftigt zehn Mitarbeitende und zusammen haben sie schon manche Luzernerin und manchen Luzerner verschönert.

Was Stephan Furrer anpackt, das macht er auch richtig. So ist er auch durch und durch ein Fasnächtler. Das begann schon als „chliene Pfüderi“ am Kinderumzug in Ebikon. Mit siebzehn war er dann endlich alt genug, um der Guggenmusig Rotsee-Husaren in Ebikon beizutreten. Dort spielte er Posaune.

Die Rotsee-Husaren alleine genügten ihm nicht und darum gründete er mit Kollegen die Kleinformation „Worom“ in Luzern. Doch noch nicht genug – 2001 war er Mitgründer der „Schüschegruppe Proschtata“ in Luzern und mit stolz sagt er, dass er noch immer am rüüdigen Samstag mit dieser Gruppe unterwegs ist.

Der 18. Oktober 2002 beeinflusste Stephans Fasnachtsleben nachhaltig und machte es erst möglich, dass er jetzt dem Lozärner Fasnachtskomitee vorstehen kann. An diesem Tag wurde er in die Maskenliebhaber-Gesellschaft von Luzern aufgenommen und kurz darauf startete er seine LFK-Karriere. Die MLG delegierte Stephan Furrer ins Umzugs-Komitee, welchem er für drei Jahre als Komitee-Chef vorstehen konnte. Mit Stolz meint er, dass in seinen drei Jahren die Umzüge immer in voller Länge in der Live-Uebertragung im Fernsehen zu sehen waren.
Mit seiner imposanten fasnächtlichen Vorgeschichte gilt Stephan Furrer fast schon als ein Urgestein der Lozärner Fasnacht. Begleitet wird er in seinem Präsidialjahr von seinem Weibel Thomas Barmettler.
Was wünscht sich denn der Präsident für die Fasnacht 2015? „Die Vorfreude auf die fünfte Jahreszeit sei jetzt schon gigantisch“, meint der gutgelaunte Stephan Furrer bei seiner Amtseinführung. Die Plakette für die nächste Fasnacht sei schon bestimmt worden und sie gefalle ihm ausserordentlich gut. Er ist überzeugt, dass die Plaketten den Verkäufern aus den Händen gerissen werden, denn jeder will sie haben.
Der neue Präsident wurde vor dem Franziskanerplatz in sein Amt eingesetzt. Der „grossartige“ Präsident der Maskenliebhaber-Gesellschaft, Patrick Buchecker, übergab Stephan Furrer die Insignien wie Präsidentenkette und Zepter. Er wünschte ihm eine rüüdig verreckte Fasnacht 2015.

Auch in der Geschäftsleitung des Lozärner Fasnachtskomitees wurden Chargen neu vergeben. Der Posten des Vize-Präsidenten wird von Roland Barmet (Fidelitas) eingenommen. Als Finanzkomitee-Chef fungiert neu Mike Hauser (MLG).
Maskenchef ist Stephan A. Furrer (MLG) und Patrick Hauser (Zunft zu Safran) leitet im dritten Jahr das Määrtkomitee. Dem Umzugskomitee steht Marcel Manetsch (Wey Zunft) vor, Peter Federer (Zunft zu Safran) ist der verantwortliche Archivar und der Medienverantwortliche ist Bruno M. Spörri (Wey-Zunft). LFK-Weibel ist Thomas Barmettler (MLG). Die Geschäftsstelle des LFK wird auch 2014/15 von Rolf Willimann betreut.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.