Zentralschweizer öV-Angebotsplanung

Komitee Durchgangsbahnhof Luzern fordert unverzügliche Fortset-zung der Planungsarbeiten und die Realisierung des Durchgangsbahnhofs!

Das Zentralschweizer Komitee Durchgangsbahnhof Luzern nimmt mit Befriedi-gung Kenntnis von der Zentralschweizer Angebotsplanung und fordert die unver-zügliche Fortsetzung der Planungsarbeiten für den benötigten Durchgangsbahn-hof.

Fristgerecht haben die Zentralschweizer Kantone ihre Angebotsplanung beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht. Daraus geht hervor, dass das Bahnangebot auf dem Abschnitt Zürich-Zug-Luzern-Sursee ausgebaut werden muss, um der dynamischen Entwicklung auf dieser Achse gerecht zu werden. Wir stellen fest, dass die Nachfrage entgegen den Prognosen des Bundes bis zu 70% betragen wird und dass darum das Angebot schneller entwickelt werden muss als bisher angenommen.

Der notwendige Angebotsausbau kann jedoch nur mit dem Bau des Durchgangsbahnhofs Luzern realisiert werden. Das Zentralschweizer Komitee Durchgangsbahnhof Luzern stimmt den Angebotsplänen der Zentralschweizer Kantone zu.

„Wir fordern für die Zentralschweiz, dass die Entwicklung unserer Region vom BAV ernst genommen wird“ sagt Franz Wicki, Präsident des Komitees. „Es darf nicht sein, dass ein schon jahrzehntealtes Versprechen aus dem Konzept Bahn 2000, den Bahn-knoten Luzern auszubauen, weiter auf die lange Bank geschoben wird.“

Auf der Basis des Vorprojekts muss nun unverzüglich die weitere Planung geleistet werden, damit der Durchgangsbahnhof Luzern im Ausbauschritt 2030 realisiert wird. „Konkret verlangt das Komitee weiterhin, dass der Bund, die Kantone der Zentral-schweiz und die SBB das Projekt bis 2030 realisieren“, so die Forderung von Pius Zängerle, dem Operativen Leiter des Komitees. Er ergänzt: „Mit unserem politischen Einsatz wollen wir einen Beitrag für dessen Realisierung leisten.“
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