Ausstellung «Wolf» (30. Juni 2018 - 28. April 2019, im Natur-Museum Luzern)

Plakat der Ausstellung
Luzern: Natur-Museum | Die einen hassen ihn, die andern lieben ihn. Kaum ein anderes Tier spaltet die Menschen derart in zwei Lager wie der Wolf. Vom «Kopfgeld-Tier» bis zur heute international geschützten Tierart war es ein langer Weg der erbitterten Verfolgung.

Als hoch soziale Tierart weist der Wolf viele Parallelen zum Menschen auf. Mit der Rückkehr seiner natürlichen Beutetiere, insbesondere des Rothirschs, in unsere Landschaften, bekommt der Wolf eine neue Basis – und stellt uns als Gesellschaft vor die Frage, wieviel Natur wir tolerieren wollen.

In den letzten Zwei Jahren konnten in der Schweiz 44 Wölfe genetisch nachgewiesen werden: 21 Weibchen und 23 Männchen. Bekannt sind 4 Rudel, drei davon hatten im 2017 Nachwuchs (Stand April 2018, © KORA). Am bekanntesten ist das Calanda-Rudel in Graubünden. Es ist das Schweizer Pionier-Rudel und Sinnbild für die Wiederbesiedlung der Schweiz durch den Wolf im 21. Jahrhundert. Wölfe sind jedoch auch in der Zentralschweiz unterwegs. Der erste Rückkehrer, das Männchen M20, hielt sich von 2009 bis 2012 im Gebiet rund um den Glaubenberg auf. Seither sorgt der Wolf immer wieder für rote Köpfe bei Freund und Feind, aktuell bei der Revision um das Eidgenössische Jagdgesetz.

Mit zwei sich ergänzenden Sonderausstellungen nähert sich das Natur-Museum Luzern dem Phänomen Wolf:
«Wolf. Wieder unter uns.»
Eine Sonderausstellung des Naturhistorischen Museums Freiburg, Schweiz

«Der Wolf ist da. Eine Menschenausstellung.»
Eine Sonderausstellung des Alpinen Museums der Schweiz

Weitere Infos: www.naturmuseum.ch
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.