DesignSchenken – unsere Tagesplanung

So sah es letztes Jahr in der Kornschütte aus.
 
Mit dem DesignSchenken-Button kann man den Event unterstützen.
Seit drei Jahren besuchen wir jedes Jahr den Event DesignSchenken. Einerseits, weil wir die Organisatorin gut kennen, anderseits weil wir Design-Fans aus Luzern sind. Heute morgen haben meine Frau Manuela und ich das schöne Booklet -oder soll ich es Bibel nennen?- vom Event angeschaut und uns schon mal einen Plan zurecht gelegt:


Wir denken, wir beginnen den Tag mit einem Espresso in der oxloft bei ochs und junior an der Zürichstrasse. Gastgeber Beat Weinmann zaubert mit seiner vintage Gaggia wirklich hervorragende Espressi und während der Maestro mit den Kolben hantiert, habe ich genug Zeit mich umzusehen und die Labels zu begutachten, die hier zu Gast sind. Besonders ins Auge stechen mir die schönen Turnschuhe von ilmia, er war letztes Jahr in der Kornschütte und da hatte ich noch gezögert, dieses Jahr muss ich sie einfach haben. Schwarz passt, wir können weiter.

Nach dem exquisiten Kaffeegenuss spazieren wir in die Altstadt und besuchen die Kornschütte. Dort kaufen wir zuerst mal einen Button, bevor wir reingehen. Immerhin soll der Event unterstützt werden und soviel ich weiss, ist es der einzige Designevent, der gratis ist.
Nun aber rein: Diese wunderschönen Räumlichkeiten beeindrucken mich jedes Mal und heute herrscht hier sowieso ein ganz besondere Stimmung: Design liegt in der Luft! Von wunderschönen bunten Socken von Caroline Flueler (für meine Mutter?) über die Keramikschalen von Therese Müller (für meine Frau wenn sie mal endlich wegschaut?) über die tollen Hosenträger von Atelier Treger (für mich?) gibt es hier einfach alles. Meine Frau und ich entscheiden uns für das Spiel „Helvetiq“, als Familiengeschenk quasi. Beim Päcklitisch lassen wir es stilgerecht mit dem Luzerner Geschenkpapier verpacken und erhalten gegen Abgabe des Buttongutscheines gleich noch eine Rolle als Geschenk. Jetzt kommt aber unser Sohn zum Zug! Im direkt daneben liegenden Am Rhyn-Haus geht es nur um die Kleinsten, es gibt Kindermöbel, Kleider oder Accessoires. Und es könnte nicht besser sein: Gerade beginne Barbara Amacher und Stephan Läuppi mit der Erzählung einer Geschichte. Mein Frau und ich setzen uns noch so gerne zusammen mit unserem Sohn hin und lauschen mit.
Aber jetzt geht’s weiter! Direkt bei der Jesuitenkirche fährt der DesignSchenken-Shuttle! Dank dem Button dürfen wir kostenlos mitfahren und düsen im bunten Zug zur Werkstatt von Neustahl. Wow, in einem solchen Atelier möchte ich auch gerne arbeiten! Beim gemütlichen Rundgang entdecken wir schöne Leuchten und vor allem schöne Stühle. Der nette Herr von tossa verwickelt mich in ein Gespräch und ich möchte gar nicht mehr aufstehen. Meine Frau und mein Sohn brauchen aber dringend frische Luft und wir gesellen uns zu den anderen Besuchern und trinken am Infopoint gemütlich einen Glühwein.
Aber wir haben ja noch was vor, also los zum B16. Auf dieses bin ich ja besonders gespannt, Franziska hat mir nur was von einem Keller erzählt... Bevor wir aber in den Keller steigen sind wir baff:
Es schneit farbige Sterne. Riesig grosse Schneesterne wurden an die Fassade geklebt. Mir wird gesagt, dass ich diese Kleber im Pop Up Store: Dis Huus bekomme. Mal schauen, ob die Zeit noch reicht.

Die alte Backstube sieht in Kombination mit all den schönen Designstücken wirklich einmalig aus! Meine Frau ist nicht mehr zu halten: in den Händen hält sie ein farbiges Täschchen von einem fräulein rosarot... Aber sie hat doch schon so viele! Mein Sohn und ich hingegen kaufen uns was Praktisches: Einen schönen Winterschal von Keyf. So, raus aus dem Gedränge, wir brauchen Licht! Und wo gibt es schöneres Licht als bei Sphinx? Schon lange überlegen meine Frau und ich, ob es jetzt endlich eine der schönen Leuchten von Baltensweiler sein soll oder nicht... Und irgendwie muss jetzt wohl sein, denn so schnell haben wir nicht wieder 10 Prozent Vergünstigung und können zusehen wie eine Mitarbeiterin von Baltensweiler die Leuchte vor Ort zusammensetzt. Jetzt aber noch in die letzte Location:
Der Sphinx Schauraum. Hier ist ganz schön was los! Und sowieso, es ist doch schon 20 Uhr vorbei? Ah genau, hier ist es abends bis 22 Uhr geöffnet und ein DJ legt auf. Wir stürzen uns ins Getümmel und bestaunen die Bildbände der Buchhandlung Haupt. Mein Sohn hat aber noch etwas viel Spannenderes entdeckt: Das FabLab druckt hier mit einem 3D-Drucker kleine bunte Paletten. Faszinierend! Leider haben wir den Workshop mit Sipho verpasst, ich hätte ja zu gerne gesehen, wie man all diese zierlichen Objekte falten kann. Während meine Frau noch das Keramikatelier direkt nebenan besucht verziehe ich mich mit meinem Sohn in die Lounge. Zeit für ein Bier für mich, einen Cupcake für meinen Sohn – wie wir alle unsere Einkäufe nach Hause bringen überlegen wir uns dann später...
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