Eichhof sucht das 9. Brauchtum der Zentralschweiz

Margrit Föhn hat sich mit dem Handmähen für das Final qualifiziert. 2003 wurde sie in dieser Disziplin Europameisterin.

Die Brauerei Eichhof ist tief in der Zentralschweiz verwurzelt. Auch dieses Jahr unterstützt sie lokale Traditionen mit der Wahl des 9. Brauchtums. Nun sind die acht Finalisten bekannt.



Nachdem die Brauerei Eichhof im vergangenen Jahr zum 180-Jahr-Jubiläum 8 Innerschweizer Brauchtümer mit insgesamt 180'000 Franken unterstützt hat, setzt sie die erfolgreiche Kampagne dieses Jahr fort. Zusammen mit der Bevölkerung wird ein 9.
Brauchtum gesucht. Die Gewinnerin oder der Gewinner darf am Eichhof-Brauchtums-
Stammtisch Platz nehmen. Acht Stühle sind für die acht im letzten Jahr unterstützten
Brauchtümer reserviert. Der 9. Stuhl ist im Moment noch leer und soll besetzt werden.

26 Projektvorschläge, acht Finalisten
Während des gesamten Sommers konnten auf www.aufunserekultur.ch Brauchtums-
Projekte aus der Zentralschweiz eingereicht werden. Dazu mussten die Bewerberinnen
und Bewerber ein kurzes Video aufnehmen. Darin wird ein Brauchtum vorgestellt
sowie ein Projekt, dass sie zu dessen Stärkung und Förderung umsetzen möchten.
Aus den 26 eingereichten Vorschlägen wurden bis Mitte August acht Finalisten gewählt.
Vier davon wurden mit einer Abstimmung auf der Webseite auserkoren und
vier weitere Brauchtümer durch eine prominent besetzte Kulturjury.

Die acht Finalisten für das 9. Brauchtum sind: Priisjuchzä (Wägital), Trachtentanz
(Ruswil), Geisslechlepfä Innerschweiz (Küssnacht), Kantonale Trachtenvereinigung
Uri, Handmähen Innerschwyz (Kanton Schwyz), Chneblä/Stäckämettlä (Uri, Schwyz,
Nidwalden), Alphornblasen (Kriens), Säumerei (Obwalden/Nidwalden). Sie werden in
der Sendung «Bruuchtom TV» am 20. August auf Tele 1 offiziell bekannt gegeben.

10'000 Franken für das Siegerprojekt
Höhepunkt ist die von Tele 1 ausgestrahlte Finalsendung von «Bruuchtom TV» am
Samstag, 12. September aus dem Schalander der Brauerei Eichhof. Dort wird der Sieger
unter den acht Finalisten gewählt. Bei dieser Finalshow entscheiden die acht Patrons
aus dem Vorjahr, welcher Finalist den Titel des «9. Innerschweizer Brauchtums»
erhält. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält eine Unterstützung von 10‘000
Franken für die Umsetzung eines konkreten Projektes. Die anderen sieben Finalteilnehmer und ihre Brauchtümer werden mit je 3‘000 Franken honoriert.
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