Fumetto: Gewinner Wettbewerb

Wann? 05.04.2014 10:00 Uhr bis 13.04.2014 20:00 Uhr

Wo? Stadt, Luzern CHauf Karte anzeigen
Der Szenario-Preis, welcher unabhängig vom Alter der Autoren die beste Story auszeichnet, geht an die Deutsche Nina Meischen (Foto: Nina Meischen)
Luzern: Stadt | Ein Comic zwischen Realität und Fiktion gewinnt Fumetto-Wettbewerb 2014 Die Luxemburgerin Deborah Velazquez (*1992) gewinnt den ersten Preis der Kategorie 1 (ab 18 Jahren) des Fumetto-Wettbewerbs. Insgesamt haben 711 TeilnehmerInnen aus 28 Ländern am international ausgeschriebenen Wettbewerb zum Thema Genuss oder Sucht teilgenommen. In der Wettbewerbsausstellung des Festivals werden nicht nur die Gewinnerarbeiten, sondern sämtliche Einsendungen gezeigt. Fumetto 2014 dauert neun Tage vom 5. – 13. April.

«Ihre bewusst naive Collagen-Technik beschäftig sich in kindlicher Form mit einem ernsthaften Thema. Die Durchlässigkeit zwischen Realität und Fiktion lässt die Frage nach der wahren Realität offen. Am Ende ist alles wie vorher und doch passiert vieles dazwischen.» Dies ist die Begründung der diesjährigen Jury zu der Gewinnerarbeit der ersten Kategorie, Deborah Velazquez (*1992) aus Luxemburg. «In ihrer rohen Geschichte bettet sie das Thema Gamesucht in den Alltag einer Schülerin, in welcher bald Realität und Fiktion verschmelzen und am Ende das «New Game» als eine Art Reset-Knopf funktioniert, wobei alles wieder beim Alten scheint.»

Den zweiten Platz der Kategorie 1 (ab 18 Jahren) geht an die Deutsche Eva Mueller (*1981). Ihr innovativer Stil und die bewusste Farbgebung in Komplementärfarben, welche auch die Komplementärwelten in ihrer Geschichte reflektieren, überzeugten die Jury. Die Drittplatzierte Tiphaine Bachelard (*1984) aus der Schweiz bestach durch die Komposition der Seiten ihres Comics. Die Bewegung des Gezeichneten zeigt die Obsession und die Atmosphäre der Beklemmung, welcher die Protagonistin auf der letzen Seite entflieht.

Der Szenario-Preis, welcher unabhängig vom Alter der Autoren die beste Story auszeichnet, geht an die Deutsche Nina Meischen (*1987). «Die Geschichte zeigt einen humoristischen Umgang mit einem schweren Thema. Der Perspektivenwechsel mit dem Hund im Zentrum als treibende, illustrierte Kraft ist überraschend.» so die Jury.

Offizieller Partner des Wettbewerbs ist das Bundesamt für Gesundheit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in der Wettbwerbsausstellung am Festival gezeigt.

Festivalprogramm
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.