Japanische Kultur in Luzern

Miyamoto Sensei, 8 Dan mit Vincenzo Schiavone 4. Dan. (Foto: Vitaly Kornev)

Mitten in der Zentralschweiz gibt es neben all den technischen Superlativen der Region eine weitere europaweite Besonderheit, von der wohl die wenigsten wissen.

Das Jikishinkai Schiavone Dojo ist nicht nur im regelmässigen Kontakt mit dem japanischen Meister Tsuruzo Miyamoto Shihan, sondern es ist auch das einzige Aikido-Dojo das Miyamoto Shihan innerhalb Europas taufte!
Der vom Aikido-Hauptsitz, dem Hombu Dojo in Tokyo, kommende Miyamoto Shihan trägt den 8. Dan Aikikai Tokyo. Er ist regelmässig in ganz Europa unterwegs um Seminare zu halten. In Spanien, Italien, Belgien, Deutschland oder Frankreich bis hin nach Moskau oder gar Tel Aviv wird Miyamoto begeistert empfangen. Doch das Luzerner Dojo ist bisher europaweit das einzige, dem die grosse Ehre einer Taufe zu Teil wurde.
Dem entsprechend hat sich der Leiter Vincenzo Schiavone, 4. Dan Aikikai, auch zum Ziel gesetzt, das Aikido im Stile seines Meisters in Luzern zu etablieren.

Seit bald 10 Jahren gibt es das Luzerner Dojo. Zunächst bekannt unter dem Namen Aikido Schule Luzern, wechselte es seinen Namen zu Aikido Schiavone Dojo bis es durch die Taufe zu seinem jetzigen Namen Jikishinkai Schiavone Dojo kam.
Es wechselte mehrfach seinen Trainingsort, verlor durch Unwetter die ersten eigenen Räume. Doch die Aikidokas gehen ihren Aikido-Weg und machen weiter und die Gruppe wie auch ihr Ziel werden stärker und fokussierter. Momentan findet das Training in einer Turnhalle statt. Die Mitglieder des Dojos gehen aber davon aus, dass sie nach dem Sommer in neuen Räumen wieder an die alten Trainingszeiten anknüpfen können um noch intensivere Aikido Erfahrungen zu sammeln und ihrem Meister gerecht zu werden. Frei nach dem Motto: „Sei wie Wasser, das seinen Weg sucht und findet.“

Das Jikishinkai Schiavone Dojo gehört zu den eher kleineren Dojos, was allerdings nicht heisst, dass weniger intensiv trainiert werden würde. Im Gegenteil. Durch die kleinere Anzahl Mitglieder, ist jeder in jedem Training in direktem Kontakt mit Sensei Vincenzo Schiavone, egal auf welchem Niveau gearbeitet wird. Dadurch werden einige Ebenen schneller begriffen, als es in grossen Gruppen möglich ist und der Zusammenhalt ist sehr hoch, man fordert und fördert sich gegenseitig.

Nun öffnet das Jikishinkai Schiavone Dojo seine Tore und bietet Neugierigen gratis einen vierwöchigen Schnupperkurs an. In diesen vier Wochen können die Interessierten im regulären Training mit dabei sein und erleben Vincenzo Schiavone und die anderen Aikidokas im eigenen Üben. Die 4 Termine können frei gewählt werden.

Mehr Informationen zum Schnupperkurs
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