Mögen Sie Eulen, Big Bands und J. F. Kennedy?

Wann? 04.11.2017 19:30 Uhr

Wo? Der MaiHof, Weggismattstrasse 9, 6004 Luzern CHauf Karte anzeigen
Igor Stravinsky in Hollywood (Foto: MusikWerk©Paul Sacher Stiftung)
Luzern: Der MaiHof |

Wenn Sie Eulen, Big Bands und J. F. Kennedy mögen, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

MusikWerk Luzern bietet seinem Publikum diesmal ein spezielles Programm an: Jungtalente der HSLU Luzern werden Musik von Igor Stravinsky und Leonard Bernstein zum Swingen bringen.

Diese Saison ist bei MusikWerk Luzern dem russischen Jahrhundertgenie Igor Stravinsky gewidmet. Im vierten MaiHof-Konzert erklingen Werke aus den späteren Jahren, in denen er neue Musikrichtungen und Kompositionstechniken ausprobierte und aneignete.

In seiner letzen Heimat, Kalifornien, war er vom allgegenwärtigen amerikanischen Sound, dem Jazz, umgeben. Stravinskys Beziehung zum Jazz fing jedoch schon in seinen frühen Pariser Jahren an. Mit seinem 1945 komponierten«Ebony Concerto» erreicht seine Affinität zum Jazz einen Höhepunkt, zumindest so, wie Stravinsky den Jazz für sich interpretierte. Das Werk bleibt allerdings in seinem Aufbau fast klassisch.

Nach Arnold Schönbergs Tod nähert er sich auch der Zwölftontechnikechnik an, die er aber selbstverständlich anders auslegt als sein Erfinder: manchmal verspielt, manchmal virtuos. Die Werke «The owl and the Pussycat», sowie die «Fanfare for a new theatre» zeugen davon.

Schlüsselwerk von Stravinsky

Auch ein Schlüsselwerk von Stravinsky für grosses Bläserensemble wird an diesem Konzert erklingen: die «Symphonies d'instruments à vent».
Diese Komposition hinterliess bei der Uraufführung im Publikum zunächst einen enttäuschenden Eindruck. Die Zuhörer erwarteten die sinnlichen Klänge eines Petruschka oder Feuervogels, stattdessen wurde ihnen ein herbes Musikkonstrukt präsentiert. Ein Kritiker behauptete, der Anfangsteil klänge nach den Schreien eines Esels.

Stravinskys «Elegie» zum Andenken an Präsident J.F Kennedy und das Werk «Prelude, Fugue and Riffs» von seinem amerikanischen Zeitgenossen, Leonard Bernstein ergänzen das abwechslungsreiche Programm.

Ob der Anfang der «Symphonies d'instruments à vent» an die Schreie eines Esels erinnert? Klingt das «Ebony concerto» wirklich jazzig?
Das Publikum möge es selbst entscheiden.

Es spielen das Bläserensemble und Dozente der Hochschule Luzern – Musik.




https://www.youtube.com/watch?v=MaINFmqkkms


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Es spielen das Bläserensemble und Dozente der Hochschule Luzern – Musik.

https://www.musikwerkluzern.ch/
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