URAUFFÜHRUNG BEI MUSIKWERK LUZERN

Wann? 24.10.2015 19:30 Uhr

Wo? Der MaiHof Luzern, Weggismattstrasse 9, 6004 Luzern CHauf Karte anzeigen
Der Komponist Josef Kost (Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers)
Luzern: Der MaiHof Luzern | Das nächste Konzert von Musikwerk Luzern bietet dem Publikum eine Rarität: die Uraufführung von Josef Kosts Kammersinfonietta, eigens für das Ensemble Metropolis komponiert.
Josef Kost ist Kirchenmusiker in der besten Tradition früherer Jahrhunderte, wie Buxtehude und Johann Sebastian Bach es einmal waren und damit ein wichtiger Kulturträger in unserem Musikleben. Er wirkt seit seiner vielseitigen Ausbildung als Hochschulprofessor, Chorleiter, Organist und Komponist.
Da das Musikwerk Luzern in dieser Saison Arnold Schönberg in den Mittelpunkt der Konzerte stellt, ist es nicht verwunderlich, dass auch das neueste Werk von Josef Kost eine besondere Beziehung zu dieser epochalen Gestalt hat.

Anlässlich der Uraufführung stellten wir fünf Fragen an den Komponisten.

1. Spielte Schönberg eine wichtige Rolle in Deinem musikalischen Werdegang?
Ja. Etwa mit 17 Jahren kam ich mit der damaligen „Avantgarde“ in Berührung. Etwa zeitgleich entdeckte ich Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“, den ich spät, mit 48 erst, jedoch mehrere Male, in Konzerten dirigieren konnte. In den siebziger Jahren begann ich denn auch zu „komponieren“ wie Schönberg den Pierrot Lunaire (so dachte ich wenigstens).

2. Welchen Bezug hat Dein neues Werk zu Schönberg‘s Kammersymphonie?
Die sogenannte „Kammersinfonietta“, das zeigt der Titel, nimmt nicht nur mit derselben Orchesterbesetzung Bezug auf Schönbergs op.9, sondern auch mit mehreren Zitaten zu diesem Werk.

3. Von Deinen vielen Berufen: Hochschullehrer, Chorleiter, Organist und Komponist, welcher ist Dir der liebste?
Ich kann die Frage so beantworten: am wenigsten wichtig ist mir das Orgelspielen.

4. Hast Du eine amüsante Geschichte für uns aus Deiner Studienzeit?
Einer meiner Kompositionslehrer meinte zu einer von mir vorgelegten Komposition, die Partitur sei sehr schön geschrieben. Da wusste ich, dass ich das Stück in den Ofen schieben konnte…

5. Die unvermeidliche Frage: Welche Musikwerke würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Auf eine einsame Insel würde ich keine Musikwerke mitnehmen, ich würde versuchen, alle die Werke, die ich gespielt, gesungen und dirigiert habe, in meine innere Vorstellung zurückzuholen.

WILLKOMMEN IM NÄCHSTEN KONZERT VON MUSIKWERK LUZERN!
Link:
http://musikwerkluzern.ch/programm/atonality-retro...
1 Kommentar
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Roger Ramuz aus Luzern | 10.10.2015 | 14:14  
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