Die Stadt muss gut erreichbar bleiben - für alle

„Die Stadt wächst. Mehr Wohnungen, mehr Unternehmen, mehr Frei- und Grünräume“. So lautet der Titel der jüngsten Ausgabe des Stadtluzerner Magazins. Diese Entwicklung ist begrüssenswert. In der Folge muss auch der Verkehr wachsen können.

Ein städtisches Reglement schreibt jedoch vor, dass der motorisierte Individualverkehr (MIV) auf das Niveau von 2010 begrenzt werden muss. An das städtische Wachstum sind Projekte wie das Parkhaus Musegg, die Metro und der Grosskreisel, aber auch der Durchgangsbahnhof und die Salle Modulable gekoppelt. Doch was nützen uns solche Bauten, wenn sie letztlich nicht mit dem Auto erreichbar sind? Oder oberirdisch umgehend gleich viele Parkplätze abgebaut wie in den Parkhäusern neu geschaffen werden?

Die Initiative „Für einen flüssigen Verkehr“ sieht mitunter vor, die starre Plafonierung aus dem Jahr 2010 für den MIV aufzuheben. Gewiss: Der TCS hätte einen bürgerlichen Schulterschluss mit einem Gegenvorschlag favorisiert, doch haben es die Parteien und Behörden – ganz im Gegensatz zu 2010 – verpasst, einen gemeinsamen Mittelweg auszuarbeiten.

In der Konsequenz unterstützt der TCS das Vorhaben, denn: Die Stadt muss für alle, sprich den privaten und wirtschaftlichen Verkehr sowie für Auswärtige und Einheimische gut erreichbar bleiben.
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