NTI / Salle Modulable: Arbeiten auf Kurs

Der Regierungsrat des Kantons Luzern und der Stadtrat von Luzern haben Ende Oktober 2015 vom Stand des Projektes Neue Theater Infrastruktur des Zweckverbandes Grosse Kulturbetriebe des Kantons Luzern Kenntnis genommen. Die Arbeiten zu Standort und Konzept sind auf Kurs. Bis Ende Jahr wird die Machbarkeitsstudie mit dem technischen Konzept (sog. Feasibility Study) wie angekündigt intern vorliegen. Die politischen Vorlagen zu den Projektierungskrediten und dem Baurechtsvertrag sind auf das Sommerhalbjahr 2016 geplant.

In einem nächsten Schritt wird der Standortentscheid auf der Grundlage der Studie von Ernst Basler und Partner gefällt, ein Kostendach für Bau und Betrieb festgelegt sowie ein Finanzierungskonzept entwickelt. Als Basis dienen zudem die Ergebnisse der Feasibility Study der Stiftung Salle Modulable, die per Ende Jahr vorliegen soll, sowie die politischen Strategien von Stadt und Kanton Luzern, insbesondere auch die kürzlich publizierten Grundlagenberichte zur Kulturpolitik. In Arbeit ist auch das Vertragswerk, das die Zusammenarbeit in einer partnerschaftlichen Public Private Partnership für die Umsetzung des Projekts regelt.

Insgesamt soll so ein politisch mehrheitsfähiges, zukunftsweisendes Konsenswerk ausgehandelt werden, das von einer breiten Öffentlichkeit getragen wird. Die Entscheide von Regierungsrat und Stadtrat sollen im Sommerhalbjahr 2016 fallen.
Der Regierungsrat und der Stadtrat von Luzern streben zusammen mit der Stiftung Salle Modulable an, in Luzern eine Erneuerung der Theaterinfrastruktur zu realisieren und so den Kultur-Standort Luzern entscheidend nachhaltig weiterzuentwickeln. Das haben Regierungsrat und Stadtrat an einer gemeinsamen Sitzung am 27. Oktober 2015 bekräftigt. Die künftigen Nutzer (Luzerner Theater, Lucerne Festival, Luzerner Sinfonieorchester, Freie Szene) sind in das Projekt integriert. Dabei ist es das Ziel beider Exekutiven, einen Theaterneubau unter Integration der Vision einer «Salle Modulable» zu realisieren. Mit diesem Ziel verbunden ist die Absicht, die in Aussicht gestellte Schenkung des Butterfield Trust (Bermuda) Ltd. in der Höhe von 120 Mio. Franken zur Realisierung dieses Projektes einsetzen zu können. Davon dürften nach Abzug von Planungs-, Projektierungs-, Rechts- und Administrativkosten schliesslich rund 80 Millionen Franken für den Bau zur Verfügung stehen.

Der künftige Gesamtprojektleiter Mathis Meyer nimmt seine Tätigkeit am 1. Februar 2016 auf. Er nimmt aber bereits jetzt an einzelnen Sitzungen teil und bringt sich aktiv in das Projekt ein. Ein detaillierter Zeitplan für die anstehenden Arbeiten für die nächsten Monate ist in Entwicklung. Dazu gehört auch die Vorbereitung des anstehenden Planungsprozesses und des Architekturwettbewerbs.
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