Schaufenster rund um das digitale Leben

Vor allem junge Menschen zeigen Interesse für kommerzielle Angebote, etwa in sozialen Netzwerken. Doch viele Firmen haben in diesem Bereich noch Nachholbedarf. (Foto: Telekom/ TRD Technik)
 
Musikstreamingdienste: Die Auswahl ist enorm und der Klang ist super. (Foto: Fotos © Dirk Eisermann: JUKE/TRD Technik)
 
Das Projekt läuft im Rahmen der Initiative „Game for Good“, an der auch das University College London, die University of East Anglia, die Organisation „Alzheimer’s Research“ und der Spiele-Entwickler Glitchers beteiligt sind. „Sea Hero Quest VR“ ist kostenlos im Oculus-Store für die Samsung Gear VR-Brille erhältlich. (Foto: Deutsche Telekom / TRD Technik)
Digitales Marketing: Noch viel Luft nach oben

(TRD/CID) Fast alle Kleinunternehmen setzen inzwischen auf eine eigene Online-Präsenz. Doch dabei nutzen sie nur selten die Chancen des digitalen Marketings. Das jedenfalls sind die Ergebnisse einer Befragung von 200 Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern durch Kantar EMNID.

Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt nur maximal 10 Prozent ihrer Werbeausgaben für Suchmaschinenmarketing, Social-Media-Anzeigen, E-Mail-Werbung, Apps, Affiliates- oder Display-Marketing aus. Dabei haben sich die Mediennutzung und das Konsumverhalten in den vergangenen Jahr rasant verändert. Smartphones, Tablets und Apps haben die Planung und Organisation unseres Lebens weitgehend übernommen. „Der Kunde 4.0 erwartet heute vielfältige physische und digitale Anreize, um mit einem Unternehmen im Kontakt zu treten“, erläutert Dominik Dreyer, Geschäftsführer Groupon Deutschland, dessen Firma die Umfrage in Auftrag gegeben hat.

Nach Ansicht der Experten lässt sich der Effekt digitaler Marketing-Aktivitäten sehr gut messen. Vor diesem Hintergrund sei es schon verwunderlich, dass vergleichsweise wenige Unternehmen davon Gebrauch machten. „Wir merken, dass gerade den kleinen Unternehmen sehr daran gelegen ist, jeden Cent möglichst effizient einzusetzen. Aber offensichtlich fehlt es vielen am notwendigen Know-how, um ihr Marketing zu professionalisieren“, sagt Dominik Dreyer.


Jeder zehnte Deutsche will das neue iPhone kaufen

(TRD/CID) – Wie soll das iPhone 8 aussehen, was soll oder muss es können? Diese Fragen werden kurz vor der Keynote zum neuen Kulthandy intensiv im Netz diskutiert. Die Frage-Antwort-Plattform „gutefrage“ befragte ihrerseits ihre Nutzer – mit interessanten Ergebnissen. So gab in der Umfrage die Hälfte der Teilnehmer an, dass sie ein kabelloses Aufladen des künftigen Kult-Handys wünschen. Weitere 27 Prozent schwärmen von einem Display, das die komplette Oberfläche einnimmt, knapp jeder Fünfte würde sich zudem die Entsperrung durch 3D-Gesichtserkennung und Infrarot wünschen.Was Apple nicht so besonders freuen dürfte: Nur elf Prozent der Nutzer erklärten, dass sie tatsächlich überlegen, sich das neue iPhone zu kaufen, für 75 Prozent kommt ein Kauf nicht in Frage. Und wenn nicht iPhone, was dann? Die Antwort ist deutlich: 41 Prozent der Teilnehmenden gaben an, ein Smartphone des südkoreanischen Herstellers Samsung zu nutzen. Und: 65 Prozent bevorzugen Android als Betriebssystem, nur jeder Vierte arbeitet lieber mit iOS, dem Apple-System.

Streamingdienste auf dem Prüfstand

(TRD) Sie besitzen einen Computer oder Smartphone, sind oft online unterwegs und mögen gerne Musik. Für acht bis zehn Euro monatlich können Fans von Pop, Dance, Klassik, Schlager bis Heavy Metal auf ein riesiges Sound-Repertoire ihrer Wahl zugreifen. Der Online-Streamingdienst, überträgt und spielt die Wunschtitel ab. Damit kann der Nutzer Musik hören, Filme und Serien sehen, manchmal auch auf Software und PC-Spiele online zugreifen sowie E-Books lesen. Nahezu unbegrenzt und frei nach Wahl.

Napster als Pionier und der US-Platzhirsch Spotify Music haben es vorgemacht: Einige Dienste sind dauerhaft kostenlos zu nutzen, unterliegen jedoch einigen Einschränkungen: Eine schlechtere Bitrate plus Werbung. Unterwegs ist oft nur der Shuffle-Modus zu nutzen und keine direkte Auswahl möglich.

Mit der digitalen Plattform der JUKE Entertainment GmbH, einer Tochter von MediaMarktSaturn Deutschland, haben Anwender Zugriff auf mehr als 46 Millionen Titel, womit jegliche Genres abgedeckt sein sollen. Das Angebot ist 30 Tage lang kostenlos zu testen, danach kostet der Streaming-Dienst monatlich rund zehn Euro. JUKE-Nutzer erhalten zudem stationären Support in den deutschlandweit mehr als 400 Märkten von Media Markt und Saturn. Der Vorteil gegenüber kostenlosen Streaming-Diensten, wie beispielsweise Groveshark liegt laut Computermagazin CHIP darin, dass die Lieder per Android- und iOS-App auch unterwegs jederzeit anzuhören sind. Zusätzlich können und dürfen die Titel offline gespeichert und so beliebig oft abgespielt werden, zumindest solange das Abo läuft: „Juke ist eine gute Musik-Flatrate. Für denselben Preis, den man bei iTunes für ein einziges Album zahlen muss, bekommt man auf der Media Markt und Saturn Plattform uneingeschränkten Zugriff auf mehrere Millionen Titel“, so das Fazit des Computermagazins.

Die Stiftung Warentest hat in einem Vergleichstest in Deutschland die gängigen Streamingdienste JUKE Musik, Deezer Musik, Tidal, Aldi life Musik, Apple Musik, Napster, Spotify Music, Google Play Music, Microsoft Groove, Gobuz Music und Amazon Prime Musik nach den Kriterien Repertoire, Hörqualität, Service, Bedienung, Datensendeverhalten sowie Mängel im Kleingedruckten auf den Prüfstand gestellt und getestet. Testsieger wurde JUKE mit der Note 1.8. Es folgen auf den Rängen zwei bis vier Deezer Music, Tidal und Aldi Musik, die mit „gut“ bewertet wurden. Schlusslicht mit der Note ausreichend war Amazon Prime Music. Fazit: Der Testsieger Juke überzeugte mit einem guten Kundenservice und kaum Mängeln im Kleingedruckten. Amazon Prime war mit 49 Euro pro Jahr am günstigsten, stellt aber auch die wenigsten Titel zur Auswahl. Der Internetriese Amazon hat wie Spotify und Apple Musik kundenunfreundliche AGB und Datenschutzerklärungen, so die Warentester.


Kundenbindung im vernetzten Auto

(TRD/CID) – Die zunehmende Vernetzung moderner Autos hat Adobe als ideales Instrument zur verbesserten Kundenansprache entdeckt. Angesichts der rasant steigenden Bandbreite an Internetdiensten und der stetig wachsenden Nutzungszeiten, die Verbraucher hinter dem Lenkrad verbringen, biete „das vernetzte Auto von morgen geradezu einzigartige Kundenbindungspotenziale“, so das Unternehmen. Um diese neuen Möglichkeiten für sich nutzen zu können, müssten Autohersteller und Markenapps „personalisierte digitale Erlebnisse für Fahrer und deren Fahrgäste bereitstellen“, ohne dabei den Sicherheitsaspekt aus den Augen zu verlieren. Hilfreich sei dabei die mit neuen Funktionen ausgestattete Adobe Experience Cloud zur autobezogenen Analyse, Personalisierung und Werbung. Mit der Advertising Cloud versetze Adobe Unternehmen in die Lage, „ihren Kunden auch im Auto eine begeisternde Customer Experience bereitzustellen“, etwa in Form von Musik oder Nachrichten auf Bildschirmen im Fahrzeug. Außerdem sei mit dem Tool eine zielgenaue Audio-Werbung möglich. Und mit Adobe Campaign könnten Nachrichten in jedem beliebigen Format übertragen werden, um eine direkte, personalisierte Interaktion mit Fahrern und Fahrgästen zu ermöglichen. So könnte ein Autobauer etwa per Sprachausgabe eine maßgeschneiderte Nachricht zu neuen, individuellen Leasing-Angeboten aussenden.


Forschungs-Projekt: Demenz in der Virtuellen Realität

Die Deutsche Telekom läutet die nächste Phase ihres Demenz-Forschungs-Projekts ein. Im Mittelpunkt steht die App „Sea Hero Quest“, die jetzt auch als Virtual Reality (VR) Anwendung verfügbar ist. Dadurch sollen der Wissenschaft noch präzisere Datensätze zur räumlichen Orientierung zur Verfügung gestellt werden. Die Hardware der Virtual Reality Datenbrille registriert die Bewegungen der Träger sehr genau.Die Forscher bilden innerhalb des Spiels das sogenannte „Morris-Wasserlabyrinth-Experiment“ nach. Bei diesem Verfahren werden die räumliche Erinnerungs- und Lernfähigkeit getestet. Der Spieler bewegt sich im dreidimensionalen Raum auf der Suche nach einer Meereskreatur. Diese gilt es dann zu finden, zu füttern und im weiteren Verlauf des Spiels wiederzufinden.


Das Projekt läuft im Rahmen der Initiative „Game for Good“, an der auch das University College London, die University of East Anglia, die Organisation „Alzheimer’s Research“ und der Spiele-Entwickler Glitchers beteiligt sind. „Sea Hero Quest VR“ ist kostenlos im Oculus-Store für die Samsung Gear VR-Brille erhältlich.
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