Sternen-Puls zum Vollmond am 16. September 2016

Auf dem Weg zu innerer und äusserer Freiheit

Dieser Vollmond findet auf 24°19' mit der Sonne im Zeichen Jungfrau und dem Mond im Zeichen Fische statt. Mit von der Partie sind ausserdem der aufsteigende Mondknoten mit Merkur und Jupiter bei der Sonne, der absteigende Mondknoten mit Chiron beim Mond und der Mars, der zu dieser Achse ein Quadrat im Zeichen Schütze bildet. Verglichen mit dem Neumond am 1. September 2016 haben sich die Konstellationen nicht sonderlich verändert bis auf einen signifikanten Faktor: der Mars im Zeichen Schütze ist nun nicht mehr durch eine Konjunktion mit dem Saturn verbunden sondern bildet inzwischen vielmehr ein Trigon mit dem Uranus. Und damit wird unser innerer Weiser, der sämtliche Handlungen auf ihre Realisierbarkeit und Korrektheit hin überprüft abgelöst von einem inneren Anteil, der spontan, unkonventionell, schnell und Neuem zugewandt ist.

Der Neumond beinhaltete mit Saturn also eine Art eingebaute Bremse: im Aussen beispielsweise Gegebenheiten, die einfach nicht mitspielen wollen und einem den Schwung rauben oder im Inneren in Form des Antreibers im inneren Team, der alle Aktionen aus Angst, vor der Realität nicht zu bestehen, gnadenlos kritisiert. Durch diese Bremse waren wir gezwungen, uns auf Realistisches, Konkretes und Machbares zu konzentrieren, was oftmals den Preis beinhaltet, nicht so vorwärts zu kommen, wie man es sich eigentlich wünschen würde und sich so anfühlt, als wären die "Hausaufgaben", die das Leben einem präsentiert, niemals fertiggestellt. Dies wird für das gesamte nächste halbe Jahr eine Rolle spielen, es tritt jedoch zusätzlich seit diesem Neumond ein anderer innerer Anteil vermehrt auf die Bühne des inneren Teams:

Diesen Anteil charakterisiert Unkonventionalität, Spontanität, Schnelligkeit, Kreativität, Ideenreichtum und die Fähigkeit, um fünf Ecken gleichzeitig zu denken. Im Aussen könnte sich dies in vielfältigen Möglichkeiten und Zufällen äussern, die sich bieten oder in Chancen zur Befreiung aus dem Perfektionismus und Gelegenheiten, tatsächlich Neues zu verwirklichen. Im Inneren ein Bekenntnis zur eigenen Unangepasstheit, zur tatsächlich eigenen inneren Stimme und dem Willen, ihr durch das eigene Handeln auch Ausdruck zu verleihen. Es stehen immer mehr Energie und Ideen zur Verfügung, wie Neues verwirklicht werden könnte und die Fähigkeit zu unkonventionellem und unvoreingenommenem - eben freiem - Denken und Handeln wächst.

Dies beinhaltet auch die Befreiung aus alten Handlungsmustern, bietet die Chance, tatsächlich der eigenen Stimme gemäss zu reagieren und wichtiger noch: zu agieren. Es zeigt sich in vermehrter Kreativität ohne Limitationen und macht den Weg frei für immer freieres Denken im Inneren und Handeln im Aussen.

Daher wünsche ich allen Lesern zusätzlich zu allen kreativen und unkonventionellen Plänen und deren Umsetzung viel Mut, Geschick, Disziplin und eine klare, freie Sicht.

Herzlich,
Eva Franziska
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.