Hallenhockey NLA: LSC-Frauen sind weiterhin auf Kurs - Männer mit Höhen und Tiefen

Wettingen: Tägerhard | Das Wochenende war für die LSC-Hockeyteams unterschiedlich erfolgreich. Während die Frauen ihren zweiten Rang behaupteten, müssen die Männer nach zwei Remis weiterhin um die Qualifikation für die Finalrunde bangen.

Mit dem erklärten Ziel, den zweiten Tabellenrang zu verteidigen, reisten die LSC-Frauen ans «Ende der Welt» nach Genf. Le Boût du Monde, so die Bezeichnung der Sportanlage, war ein gutes Pflaster für die Luzernerinnen, welche mit viel Elan ins erste Spiel gegen Servette starteten und zur Halbzeit bereits mit 5:0 gegen das etwas überforderte Heimteam führten. Am Ende hiess es 6:2 für den LSC. Die zweite Partie gegen den amtierenden Meister Rotweiss Wettingen begann für das LSC-Team nicht wie erwartet. Der Schwung von der vorherigen Partie konnte nicht in die Startphase mitgenommen werden. Schon nach wenigen Minuten lagen sie mit 3:0 zurück. Erst nach der Pause vermochte der LSC über weite Strecken auf Augenhöhe gegen die klaren Favoritinnen zu spielen. Das Team liess weniger Rotweiss-Chancen zu, konnte im Gegenzug jedoch die eigenen Chancen leider nicht nutzen und verloren das spiel schliesslich mit 5:0. Dennoch, die Luzernerinnen bestätigten ihre gute Form, was Coach Mathias Schaeben als gutes Omen empfand. Der zweite Rang konnte souverän verteidigt werden.

LSC-Männer mit Höhen und Tiefen

Anders läuft es derzeit den LSC-Männern. Nach zwei Unentschieden gegen Olten und RW Wettingen wurden lediglich zwei Punkte im Kampf um den vierten Platz errungen. Einzig beim Spiel gegen RW Wettingen, das souverän die Tabelle mit grossem Vorsprung auf den Zweitplatzieren Olten anführt, zeigte der LSC sein wirkliches Können. Nach einem hart umkämpften, bisweilen emotionsgeladenen Spiel trennten sich die letztjährigen Finalisten um den Schweizermeistertitel mit einem gerechten 4:4. Dabei entpuppte sich der Luzerner Stürmer Sebastian Schneider mit vier Treffern als herausragende Figur. Beim 2:2-Remis gegen Olten hingegen spielten die Luzerner zerfahren und bisweilen unkonzentriert. Die Tabellenlage ist spannend wie selten zuvor: Derzeit haben alle Teams konkrete Chancen auf die Qualifikation für die Finalrunde Ende Januar. LSC-Coach Daniel Dziemba ist noch nicht durch mit seinen Spielern: «Wir haben es in der letzten Runde gegen Servette und Steffisburg in der Hand, uns aus eigener Kraft für das Hallenmasters in Luzern zu qualifizieren. Wir arbeiten gezielt darauf hin!»

Telegramm Frauen: Bout du Monde, Genf

LSC-SHC 6:2 (5:0) (Tore: 1x Fontana, 2x Meier, 1x Bucher, 1x Wagner, 1x Röthlin)

LSC-RWW 0:5 (0:3)

LSC: Schori (TW), Gysin (C), Stühlinger, Zimmermann, Röthlin, Bucher, Schwerzmann, Wagner, S. Meier, Fontana.
Coach: Mathias Schaeben

Telegramm Männer: Tägerhard, Wettingen

LSC-HCO 2:2 (Tore 2 x Brönnimann)

LSC-RWW 4:4 (Tore 4 x Schneider)

LSC: Bühler, Kleinkemper, Wullschleger, Horwart, Martin und Manuel Greder, Schneider, Schwehr, Andereggen, Fahrni, Brönnimann, Machelett
Verletzt: F. Reinhard. Coach: Daniel Dziemba
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