Innerschweizer Gruppenmeisterschaft 2016/2017:

Jörg Schmid (Rambert Bellmann) und Daniel Jaber (Seb. Hoffmann) holten gegen Tribschen je ein Remis.
 
Das Spitzenduo bei Luzern: Hanspeter Bieri und Fritz Mühlebach (Bilanz: 4 aus 4!).
Titelverteidiger Tribschen und Rekordmeister SK Luzern führen nach vier von sieben Runden die Rangliste in der Regionalliga A an und liegen bereits zwei Punkte vor Sursee und drei vor Goldau/Schwyz, welches den Titel vor zwei Jahren erstmals eroberte. In der Regionalliga B liegen Schötz und Hergiswil beim Jahreswechsel auf den beiden Aufstiegsplätzen.

Vier Spiele – acht Punkte. So lautet die Zwischenbilanz der beiden Luzerner Klubs in der laufenden Schachmeisterschaft und alles läuft wie so oft in den letzten Jahren auf das Finalduell Tribschen vs. Luzern in der siebten und letzten Runde hinaus. Tribschen bezwang zum Saisonauftakt das interne Klubduell gegen Tribschen ll, danach gegen Luzern ll, Zug und Entlebuch. Der SK Luzern das interne Duell gegen Luzern ll (beide Reserveteams sind nach einer Reglementänderung neu in die oberste Spielklasse aufgestiegen), danach gegen Tribschen ll, Entlebuch und Zug, also gegen die selben Gegner wie der Rivale um den Meistertitel vom SK Tribschen. Beide Teams spielen im Januar noch gegen den Meister vor zwei Jahren, den SK Goldau/Schwyz und gegen das Überraschungsteam dieser Saison, den SK Sursee (mit Armin Hartmann, Alex Häfliger, Albert Gabersek und Rene Oehen). Zwar mussten die Surentaler in der vierten Runde beim 2:2 gegen Luzern ll einen Dämpfer hinnehmen, liegen aber trotzdem noch gut im Rennen um einen medaillenplatz. Den Meistertitel werden aber wohl trotzdem die beiden Stadtluzerner Teams von Tribschen (mit Daniel Lustenberger, Kevin Cremer, Jürgen Strauss, Lukas Fischer und Rambert Bellmann) und dem SK Luzern (mit Enrique Almada, Fritz Mühlebach, Hanspeter Bieri, Silvio Graf und Mohamed Bouzidi) unter sich ausmachen. Luzern wird in den letzten Runden bestimmt noch auf einige NLA-Spieler zurückgreifen, um nach zwei verpassten IGM-Titeln wieder zuoberst auf dem Podest zu stehen.

Zwei Teams nach Modusänderung
Erstmals seit vielen Jahren dürfen wieder zwei Teams aus dem gleichen Klub in der obersten Spielklasse antreten. Das Niveau wurde dadurch deutlich angehoben und ermöglicht damit den grossen Klubs, zwei Teams zu stellen, falls sie es auf sportlichem Weg schaffen. Tribschen ll und Luzern ll kamen Ende letzter Saison in den Genuss dieser Modusänderung und stellen 2016/17 wieder je zwei Teams. Während Luzern ll auf gutem Weg ist, den Ligaerhalt zu schaffen (nicht zuletzt dank dem Sieg über Goldau/Schwyz und dem Remis gegen Sursee), wird es Tribschen ll schwer haben, oben zu bleiben. Goldau/Schwyz dürfte nach dem Punktverlust gegen Entlebuch und Luzern kaum mehr realistische Titelchancen haben. Im Kampf um den dritten Platz dürfte die Direktbegegnung gegen Sursee wohl ausschlaggebend sein.

Regionalliga A, 4. Runde:
Luzern l - Zug 2,5:1,5. Tribschen l - Entlebuch 2,5:1,5. Sursee l - Luzern ll 2:2. Goldau/Schwyz – Tribschen ll 4/0. Rangliste: 1. Tribschen 4/8, 2. Luzern l 4/8, 3. Sursee 4/6, 4. Goldau/Schwyz 4/5, 5. Luzern ll 4/3, 6. Entlebuch 4/1, 7. Zug 4/1, 8. Tribschen ll 4/0. Nächste Runde: Luzern ll – Zug, Goldau/Schwyz – Tribschen, Tribschen ll – Entlebuch, Sursee – Luzern l.

Zwei Aufsteiger
Berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg dürfen sich Schötz und Hergiswil machen. Schötz musste sich zwar vor dem Jahreswechsel gegen Baar geschlagen geben und liegt mit den Zugern gleichauf, hat aber in der breite gleichwohl die grössere Qualität. Allerdings wird sich Baar nicht einfach so geschlagen geben und hat ebenfalls grosse Chancen, in die höchste Spielklasse aufzusteigen. In der Gruppe B liegt Hergiswil nach seinem Auswärtssieg gegen Altdorf und dem Sieg über Luzern klar in Führung und dürfte den 4-Punkte-Vorsprung kaum mehr preisgeben. Das Team um Dominik Popp, Boris Glanzmann, Klaus Odermatt, Toni Gabriel und Kurt Liembd kehrt nach zwei Jahren Abstinenz wieder ins Oberhaus zurück. In höchster Abstiegsgefahr befinden sich Emmenbrücke und Luzern IV als Letzte in ihren beiden Gruppen. Für Spannung ist also auch im Januar gesorgt.

Regionalliga B, Gruppe A: Sarnen – Sursee ll 1:3. Luzern lll - Emmenbrücke l 3,5:0,5, Baar - Schötz 2,5:1,5. Rangliste: 1. Schötz 4/6, 2. Baar 4/6, 3. Luzern lll 4/5, 4. Sursee ll 4/5, 5. Sarnen 4/2, 6. Emmenbrücke 4/0. Nächste Runde: Sursee ll - Luzern lll, Schötz, Sarnen, Emmenbrücke l – Baar. Gruppe B: Altdorf – Luzern lV 4:0, Rontal - Emmenbrücke ll 1:3, Stans l - Hergiswil 1:3, Rangliste: 1. Hergiswil 4/8, 2. Altdorf 4/4, 3. Rontal 4/4, 4. Emmenbrücke 4/3, 5. Stans l 4/3, 6. Luzern lV 4/2. Nächste Runde: Hergiswil – Rontal, Luzern IV – Stans I, Emmenbrücke ll – Altdorf.
Regionalliga C, Gruppe A: Luzern V – Brunnen 2:2, Entlebuch ll – Stans ll 2:2, Goldau/Schwyz ll – Baar 4:0, Emmenbrücke lll – Tribschen lV 2,5:1,5. Rangliste Gruppe A: 1. 1. Entlebuch 3/5, Stans ll 3/5, 3. Tribschen lll 3/3, 4. Brunnen 4/2, 5. Luzern 3/1. Rangliste: Gruppe B: 1. Tribschen 4/6, 2. Goldau/Schwyz ll 3/4, 3. Emmenbrücke 3/4, 4. Rontal 3/2, 5. Baar 3/0.
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