Karate Shukokai Luzern - Schwarzgurt im Doppel

Schwarzgurt im Doppel

Im Alter von fünf Jahren hat Amelie Schneider aus Horw ihre Leidenschaft für die Kampfsportart Karate entdeckt. Nun, sechs Jahre später hat sie die Prüfung zum Schwarzgurt bestanden. Und das am gleichen Tag wie ihre Mutter.
Als Amelie im Jahr 2011 an der Luga einen Auftritt der Schülerinnen und Schüler der Shukokai Karate Schule Luzern sah, war sie Feuer und Flamme. Und nach einigen Monaten konnte sie auch noch ihre Eltern dafür begeistern. Mittlerweile praktiziert die ganze Familie, Mama Eva, Papa Patrick und Bruder Nick, Shukokai Karate im Dojo beim Eisfeldzentrum Luzern.
Nun, sechs Jahre später ist es soweit: Für Amelie und ihre Mutter Eva Schneider stand die Schwarzgurt-Prüfung an. Am frühen Samstagmorgen machten sie sich auf den Weg nach Zürich. Die schweizweite Schwarzgurt-Prüfung dauert zwei Tage und besteht aus einer Mischung von intensivem Training und Einzelvorführung. Am Sonntagabend ist es offiziell: Beide, Mutter und Tochter, dürfen nun offiziell einen schwarzen Gurt tragen.
«Ich bin überglücklich. Das war mein grosses Ziel, mein grösster Traum, der nun in Erfüllung gegangen ist», strahlt Amelie gleich nach der Prüfung. Karate sei ihr Leben und ihre Leidenschaft. Ganz besonders möchte sie sich auch bei ihrem Sensei, also Lehrer, Pascal Egger bedanken: «Er ist mein grosses Vorbild. Karatetechnisch wie auch menschlich».
Pascal Egger, aktuell amtierender Weltmeister, der selber bereits mit elf Jahren Karate zu praktizieren begann, leitet die Shukokai Karate Schule in Luzern und pflegt eine enge Beziehung zu seinen Schülerinnen und Schülern: «Pascal unterrichtet seine rund 250 Karatekinder alle selber und kennt die Stärken und Schwächen von jedem einzelnen», erzählt Co-Leiterin Antonella Bergamin lächelnd, «er ist viel zu bescheiden, um es selbst zuzugeben, aber er arbeitet wirklich hart und geht auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ein.»
Auch von Antonella Bergamin hat Amelie viel profitiert: «Ihre Liebe, Unterstützung und Power haben mir sehr geholfen, Antonella ist richtig cool.» Und wie geht es für Amelie Schneider weiter, jetzt wo sie ihren herbeigesehnten schwarzen Gurt hat? «Das ist für mich erst der Anfang, der Abschluss einer Grundschule. Nun beginnt das Karatestudium!»
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