Landhockey NLA: LSC-Männer 1 stehen im Cup-Halbfinal

  Wettingen: Sportplatz Bernau | Durchmischtes Wochenende der Hockey-Teams des Luzerner SC: Ein wichtiger Sieg und eine Lehre für die Herren, eine stolze Niederlage der Damen.

pd. Gleich zweimal waren am Wochenende die Herren des LSC im Einsatz. Samstags im Cupviertelfinal gegen Servette in Genf, sonntags im Spitzenspiel gegen Rotweiss in Wettingen, wo auch die Damen gegen denselben Klub antraten.
Gross war die Freude am Samstag, als das Herrenteam des LSC nach siebzig nervenaufreibenden Minuten mit 3:2 gewann und somit im Halbfinale des Schweizer Cups steht. Es war ein hart umkämpftes Spiel und die Luzerner mussten Ihre Führung mehrmals verteidigen. Nach gutem Start traf Nick Schwehr gleich doppelt. Doch in der zweiten Hälfte drehten die Genfer auf. Nach einem weiterem Treffer zum 3:1 durch Lars Küng brannte der Platz. Am Ende siegten die Fitness und ein kämpfendes und kluges Team aus Luzern.
Am Sonntag im NLA-Spitzenspiel gegen Rotweiss Wettingen fehlten wichtige Energien. Die Heimmannschaft spielt von Beginn an äusserst offensiv und zwang die Luzernen immer wieder zu Fehlern, sodass diese nicht in einen Spielfluss gelangen und konstruktive Angriffe vortragen konnten. Zwei Gegentreffer in den ersten 35 Minuten waren das Resultat. Eine verwandelte kurze in der 48. Minute besiegelte die Sache, die Partie war gelaufen. Nun bleibe Zeit, frische Kräfte zu tanken, meinten die Spieler und Trainer Manuel Greder. Schon am nächsten Sonntag wartet die nächste Herausforderung: Genf-Servette will auf dem Utenberg in Luzern Revanche für das Cup-Out.

Damen dezimiert
Die Verletzungshexe schlug bei den LSC-Damen wieder zu: Mit nur zehn Spielerinnen, von den zwei angeschlagen waren, starteten die Luzernerinnen in Wettingen. Rotweiss hingegen war gut aufgestellt und zeigte von Beginn an ein überlegenes Spiel. Bis zur 15. Minute verteidigte der LSC gut, doch durch einen starken Rückhandstecher ging Wettingen in Führung. Es kam noch schlimmer: Kurz nach Beginn des zweiten Viertels traf der Ball Sarina Meier unglücklich am Kopf. Mit einem Brummschädel musste sie vom Platz – der LSC agierte fortan ultra-defensiv und zu neunt. Die Luzernerinnen verkauften sich jedoch teuer. In der 33. Minute verwandelte Mia Gysin einen Penalty zum Anschlusstreffer (2:1). Doch mit dem 3:1 noch vor der Halbzeit war die Partie entschieden. Luzern verteidigte insgesamt mehr als nur couragiert. Ein besonderes Lob hatte Trainer Matthias Schaeben für alle Verteidigerinnen und die Torfrau. Zudem überzeugt Carina Zimmermann mit einem unglaublichen Laufaufwand.

Telegramme:
Männer, Cup-Viertelfinal: Servette-Genf HC - LSC 2:3. - LSC: Ph. Bühler, Kleikemper, Horvath, R. Bühler, Greder, Häfeli, Schneider, Appel, Wicki, Küng, Bur, Bonhomme, Schwehr
Coach: Greder.

Männer, NLA: RW Wettingen – LSC 3:0 (2:0). - LSC: Ph. Bühler, Kleikemper, Horvath, R. Bühler, Greder, Häfeli, Schneider, Appel, Wicki, Reinhard, Küng, Bur, Bonhomme, Schwehr
Coach: Greder.

Frauen, NLA: RW Wettingen – LSC 5:1 (3:1). – LSC: Waldrich, Gysin (1), Röthlin, Roulston, Bucher, Zimmermann (C), S. Meier, L. Meier, Schäfer, Greder.
Coach: Schaeben
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