Landhockey NLA: Zwei Niederlagen auf heimischem Kunstrasen

Luzern: Utenberg | Beide LSC-Hockeyteams kamen in ihren Heimspielen gegen Servette und Basel nicht über ein Unentschieden nach der regulären Spielzeit hinaus und verloren schliesslich im Penaltyschiessen. Dabei liessen sie beste Chancen aus.

Es gab schon bessere Wettkampftage auf dem Utenberg-Kunstrasen. Passend zum garstigen Wetter konnten die LSC-Frauen in ihrem Spiel gegen Servette beste Chancen nicht verwerten und gaben am Ende im Penalty-Shootout den Sieg noch aus der Hand. Über lange Strecken fand das Spiel praktisch ausschliesslich in der Hälfte der Gäste aus Genf statt. Der LSC spielte druckvoll und eroberte sich im Mittelfeld die Bälle, war aber im Abschluss wenig inspiriert. So hiess es in der zweiten Halbzeit entgegen dem Spielverlauf 0:1 für Genf. Zum Glück erzielte Corina Zimmermann mittels einer kurzen Ecke den vielumjubelten Ausgleich, doch mehr lag für die Luzernerinnen an diesem verschneiten Tag nicht drin. Beim Penalty-Shootout versagten dann die Nerven. So eroberte sich Genf mit dem Schlussresultat von 2:3 den zusätzlichen Punkt. Die LSC-Frauen zeigten vor allem zu Beginn und im letzten Viertel ein gutes Spiel. Am Ende fehlte wohl das letzte Quentchen Glück.

Männer von Basel überrascht
Die LSC Männer konnten nicht an die gute Leistung des letzten Spiels in Lugano anknüpfen und gaben gegen den letztplatzierten Basler HC einen 3:2-Vorsprung aus der Hand, nachdem sie lange das Spiel bestimmt hatten. Silvan Andereggen erzielte zwei Tore, LSC-Nachwuchsspieler Nick Schwehr doppelte nach. Alles schien für den klaren Favoriten zu laufen, ehe Basel eine Unachtsamkeit in der LSC-Abwehr kurz vor Ende der Partie zum 3:3-Ausgleich kaltblütig ausnutzte. Im Penalty-Shootout versagten die Luzerner ebenso wie zuvor ihre Clubkolleginnen. LSC-Spieler Philipp Hamm war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: «Entscheidend für die Niederlage war sicher die zweite Halbzeit, in welcher wir mental nicht auf der Höhe waren und unsere technischen und läuferischen Vorteile nicht ausspielen konnten.»

Telegramm:
LSC-Frauen
Servette HC - Luzerner SC 2:3 n.P. (1:1)
Luzern: Kleikemper (TW), Gysin, Maillard, Röthlin (1), Schwerzmann, Bucher, Buehler Fontana, Zimmermann (C)(1), Meier, Murer, Schäfer, Wagner, Coach: Schaeben.

LSC-Männer
Luzerner SC - Basler HC 5:8 n. P. (3:3)
Luzern: P. Bühler (TW), S. Andereggen, Martin Greder (C), Manuel Greder, N. Fahrni, S. Schneider, J. Wicki, F. Reinhard, P. Hamm, M. Schmidli, L. Küng, N. Schwehr, J. Appel, F. Wullschleger, Coach: M. Schaeben
Tore: 2x S. Andereggen (Min. 3/24), N. Schwehr (Min. 30)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.