Oliver Kurmann bester Innerschweizer beim 39. Weihnachtsturnier in Zürich

Arkadi Naiditsch (Deutschland) gewann das 39. Zürcher Weihnachtsturnier wie im Vorjahr.
Zum 39. Mal wurde das Züricher Weihnachtsturnier im Hotel Crown Plaza ausgetragen und dabei waren in beiden Kategorien über 300 Spieler am Werk. Nur wer Eröffnungen, Mittel- und Endspiel beherrscht und sowohl taktisch als auch positionell auf der Höhe ist, hat Chancen, einen der Spitzenplätze zu belegen. Wie im Vorjahr gewann die Nummer 1, Arkadij Naiditsch (Elo 2698) da Turnier. Bester Schweizer wurde Nico Georgiadis auf Rang 12, bester Innerschweizer Oliver Kurmann, Luzern, auf Rang 21.

Für Oliver Kurmann lief das Turnier trotz dem bescheidenen 21. Schlussrang von 105 Teilnehmern eigentlich ganz gut. 4,5 Punkten aus sieben Partien, darunter die beiden Niederlagen gegen Vitaly Kunin (Elo 2572/2. Rang/5.5 Punkte) und den als Nummer 2 gesetzten Kiril Georgiev (Elo 2627/6./ 5.5 Punkte) liessen den Innerschweizer auf den 21. Rang zurückfallen. Einzig das Remis gegen Christoph Drechsler (Elo 2214) war nicht eingeplant. Ohne diesen Punkteverlust stünde der Luzerner auf dem geteilten 7. Rang. Das Turnier lief aber auch für andere Spieler nicht immer optimal. Yannick Pelletier – kürzlich Sieger gegen die Nummer 1 (Carlsen) und 2 (Nakamura) der Weltrangliste, musste sich mit Rang 17 zufrieden geben. Noch vor ihm platzieren sich IM Noel Studer und Jonas Wyss sowie Nico Georgiadis. Auch der ehemalige Luzerner Falko Bindrich (Elo 2583, als Nummer 4 gesetzt) war mir Rang 19 alles andere als zufrieden. Der neu zu Luzern stossende Vincent Riff beendete das Turnier auf Rang 28, Alfred Weindl (letzte Saison bei Luzern) auf Rang 33. Roland Levrand (Cham), Roman Deuber (Zug) und Toni Riedener (Ennetbürgen) kamen auf die Ränge 66,71 und 84. Der grösste Absturz erlebte IM Markus Klauser (Belp). Als Nummer 21 gesetzt, beendete er das Turnier auf Rang 57!

Gute Innerschweizer
In der Kategorie B erreichte Klaus Odermatt (Hergiswil, SK Luzern) den ausgezeichneten 8. Schlussrang. Der Nidwaldner (Elo 1897) war lediglich als Nummer 35 gesetzt und verlor nur gegen den späteren Turniersieger Sharif Mansoor (Elo 2008). Simon Abächerli aus Sachseln wurde 20. Er verpasste eine bessere Platzierung mit zwei Niederlagen gegen Josef Lustenberger und Heinz Ernst aus Ostermundigen. Ein gutes Turnier spielten Josef Lustenberger (Horw, SG Emmenbrücke), Hugo Ensmenger aus Luzern (SK Tribschen) und Urs Scheidegger (Emmenbrücke, SK Entlebuch) mit jeweils 4 Punkten und den Rangen 56, 57, und 65 aus über 200 Teilnehmern. Gavin Zweifel (Baar) kam auf 3 Punkte, Gabriel Steiner auf 2.5 (Rang 179) und Josef Balkovec mit 2 Punkten auf Rang 183. Er dürfte wohl kaum zufrieden gewesen sein, war er doch als Nummer 100 gesetzt und verlor also 83 Plätze gegenüber seinem Startplatz.
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