Schwache Leistung des EHC Seewen gegen Dübendorf

EISHOCKEY ⋅ Der EHC Seewen verlor am Samstag auswärts in Dübendorf klar mit 1:6. Die Zürcher waren deutlich überlegen.

Die Geschichte dieses Spiels ist kurz erzählt: Leader Dübendorf war dem EHC Seewen am Samstagabend schlichtweg klar und deutlich überlegen. Die Zürcher wussten um die Stärke der Seebner und stellten sich dementsprechend motiviert auf dieses Duell ein. Von Beginn weg schnürten sie die Gäste mit Powerhockey ein. Nach 12 Minuten stand es bereits 3:0 für Dübendorf. Seewen hatte dem wenig entgegenzusetzen. Es war ein Drittel zum Vergessen. Die beste Chance im Startdrittel vergab der 19-jährige Youngster Rino Gisler.

Steigerung im Mitteldrittel
Nach der ersten Pause kamen die Seebner etwas besser ins Spiel. Im Powerplay konnte Claudio Zurkirchen in der 29. Minute einen Schuss von Lukas Scheiber zum 3:1 ins Tor ablenken. Seewen witterte Morgenluft, wodurch Dübendorf sofort wieder einen Gang höher stellte und durch Röthlisberger in der 34. Minute auf 4:1 erhöhte.

Trotzdem durfte das Mitteldrittel für den EHC Seewen als Mini-Erfolg gewertet werden. Dübendorf war an diesem Abend aber einfach eine Nummer zu gross für Seewen. Nach dem 5:1 in der 48. Minute war die Luft draussen. Was nicht passieren darf, ist der nonchalante Puckverlust von Claudio Zurkirchen in Überzahl, der zum 6:1 für Dübendorf führte. Der bemitleidenswerte Torhüter Mario Mathis wurde schmerzlich im Stich gelassen. Ihn «erlöste» für die letzten zehn Minuten Samuel Schweiger, welcher immerhin einen «Mini-Shutout» holen konnte.

Charaktertest steht bevor
Diese Niederlage kommt zwar nicht unerwartet, trotzdem hätte man sich seitens des EHC Seewen eine bessere Leistung gewünscht. Für die kommenden Spiele braucht es eine klare Steigerung. Ein Charaktertest für die Mannschaft wird das Spiel vom Mittwoch gegen Schlusslicht EC Wil, welcher sich nach dem Trainerwechsel steigern konnte und keinesfalls unterschätzt werden darf.
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