Senioren Schachturnier Luzern: Zwei Favoriten mussten Federn lassen!

Claude Baumann liess sich den Sieg gegen Walter Brandenberger nicht mehr nehmen!
Die zweite Runde des 6. Luzerner Senioren Schachturniers verlief deutlich spannender und ausgeglichener als die Startrunde vom Vortag. Zum einen gab es sechs Remis - zwei davon betrafen die Spitzenspieler an Brett 5 und 6 und zum andern wurde an den Spitzenbrettern bei einer Spieldauer von über vier Stunden meistens über 60 Züge notiert. An der Spitze bleiben zehn Spieler mit dem Punktemaximum. Morgen Mittwoch stehen gleich zwei Partien auf dem Programm.

Das Spitzenquartett blieb nach langen und hochstehenden Endspielen ungeschlagen und verzeichnete auch in der zweiten Runde lauter Siege. Toni Brugger zwang Max Joss nach 35 Züge zur Aufgabe, Othmar Flecklin besiegte Renzo Guarisco nach über 60 Zügen und das Ehepaar Kurt und Claude Baumann liess sich von Erwin Tellenbach und Walter Brandenberger nicht stoppen. Allerdings mussten auch sie lange kämpfen. Der Gegner von Kurt Baumann gab erst nach dem 62. Zug auf, Claude Baumann benötigte 52. Züge, hatte da aber bereits ein Endspiel mit Dame und vier Bauern gegen die Dame! Das liess sich die blonde Dame mit Weiss nicht mehr nehmen!

Gestrauchelt in der zweiten Runde sind Ernst Zindel (Nummer 5) gegen Philipp Willimann (20) und Ullrich Eggenberger (6) gegen Robert Hobi (21), die beide nicht über ein Remis hinauskamen. Es war der Lohn für die etwas schlechter klassierten Spieler für ihren ausserordentlichen Kampfgeist. Dahinter kamen auch Josef Balkovec, Livio Mazzoni, Wolfgang Ledermann, Beat Zimmermann, Toni Gabriel und Martin Lanz zu ihrem zweiten Sieg. So kommt es morgen zu den Spitzenpaarungen Brugger - Lanz, Flecklin - Zimmermann, Balkovec - Gabriel und Mazzoni - Ledermann. Die Baumanns fehlen morgen in der dritten Runde und greifen erst am Nachmittag wieder ins Geschehen ein!

Lange an einer Überraschung schnupperten Jürg Kläntschi, der sich erst nach einem kleinen Fehler Beat Zimmermann geschlagen geben musste und auch Gabriel Steiner hatte die Chance gegen Bruno Kälin auf einen Punktegewinn. Am Schluss wurde der Druck trotz Zeitnot seitens des Zuger zu gross und die Stellung brach ein. Das selbe Schicksal erlebten auch Rene Büchi gegen Josef Schnyder und Dieter Deecke gegen Ortwin Klaus. Es gab auch einfache Siege wie jener von Martin Lachat gegen Michele Britschgi, die die Dame stehen liess und wenig später aufgeben musste. Zu den Geschlagenen gehört auch Theres Leu gegen Wolfgang Ledermann. Markus Lichtsteiner (Nummer 54) bezwang am letzten Brett mit Walter Bucher (39) ebenfalls einen besser klassierten Spieler. Friedlich auf ein remis einigten sich Heinz Hofer und Hanspeter Balmer, Erhard Ziemssen gegen Victor Hauger, Karl Haab gegen Rainer Wuttke und Josef Wespi gegen Meinrad Bettschart.
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