Zweites Karate Swiss League-Turnier in Lausanne

Moira Dillier (Foto: Andreas Herrmann)

Teamarbeit 

 

Das zweite Karate-Swiss League Turnier 2018 fand am 21./22.04. in Lausanne statt. Eingeschrieben waren 532 Sportler/innen aus 66 Clubs mit 839 Starts. Wiederum ging es für die jungen Athleten/innen darum, für die Schweizermeisterschaften zu punkten. Die Karatekas der Taisho Karateschule Luzern/Kriens/Altdorf lieferten einen überzeugenden Auftritt. Besonders Elio Romano, der Kantischüler der Sportschule Alpenquai, Luzern, war eine harte Knacknuss für seine Gegner. In der Kategorie Kumite U16 bis 70/+70 kg ging er einmal mehr als souveräner Sieger aus dem Zweikampf hervor. Vater Toni Romano bezeichnete die Leistung seines Sohnes als sehr stark. An diesem Erfolg hat auch sein älterer Teamkollege Michael Unternährer aus Merlischachen, ebenfalls Kantischüler an der Sportschule Alpenquai, einen beachtlichen Anteil. Er erfüllte seine Coachingrolle bei Elio optimal, profitierten doch beide von dieser Teamarbeit, sozusagen eine Win-Win-Situation. Michael Unternährer steigerte sich seit dem ersten Turnier in Sursee markant. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im ersten Turnier konnte er die vom Trainer Toni Romano ausgegebenen taktischen Tipps in Lausanne gezielter umsetzen. Er erkämpfte sich in den Kategorien Junioren Kumite bis 75 kg sowie in der Elite 18+ Kumite bis 75 kg zwei dritte Plätze. Obwohl minimale taktische Fehler ihm den Finaleinzug kosteten, zeigt sich Unternährer zufrieden, bestätigen diese Resultate doch seine konstante Form. Sein momentan gesteigerter Trainingsaufwand schafft Raum für Höhenflüge bei den anstehenden Schweizermeisterschaften im Juni. Ebenfalls auf dem 3.Rang in der Kategorie U18 +59 kg platzierte sich die Teamkollegin Nathalie Künzle.


Moira Dillier wieder auf der Zielgeraden

Um die Urnerin Moira Dillier aus Schattdorf ist es in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden. Im letzten Swiss League-Turnier in Sursee konnte sie keine Punkte für die SM-Qualifikation holen. Umso erfreulicher ist es, dass Moira wieder auf die Siegerstrasse zurückgekehrt ist. Die Durststrecke scheint überwunden zu sein. Man war ja auch etwas verwöhnt von den konstanten Topresultaten, die sie seit Beginn ihrer Karate-Laufbahn abgeliefert hat. In Pokerface-Manier erkämpfte sie jeweils ihre Siege und verunsicherte damit ihre Gegnerinnen. Nachdem sie im letzten Schuljahr ebenfalls an die Sport-Kanti Alpenquai gewechselt hat, brauchte sie Zeit, anzukommen und sich einzuleben. Nun hat sie ihr Selbstvertrauen wieder gefunden. Vor allem die intensivierte mentale Arbeit von Romano hat gewirkt und mitgeholfen, dass sie wieder lockerer in den Turnierbetrieb steigen konnte. In Lausanne war Moira in den beiden ersten Runden stärker als ihre Gegnerinnen und gewann überzeugend. Beim Finaleinzug traf Moira auf jene Gegnerin, die sie schon einmal auf Platz zwei verwiesen hatte. Angst hatte sie nicht vor diesem Kampf, aber Respekt. Moira ist nach diesem dritten Platz sehr zufrieden und startet zuversichtlich in die nächsten Turniere.
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