Die besten Matratzen für Übergewichtige

Auf Federn gebettet, wie ein Prinz oder eine Prinzessin morgens aufzuwachen. So stellt sich jeder das perfekte Bett vor. Doch das wichtigste eines Bettes ist natürlich seine Matratze und da stellt sich die Frage: „Welche Matratze passt eigentlich zu mir?“ Keine Sorge, denn mit dieser Frage stehen Sie nicht alleine da.

Aber worauf kommt es denn nun wirklich an? Es kursieren etliche Behauptungen im Internet und auch unter der Bevölkerung. Man sagt „je höher das Gewicht, umso höher der Härtegrad“ oder „Federkern ist bei Übergewichtigen besser, da Schaumstoff sehr schnell zusammen knautscht und dann platt bleibt“ und noch weiteres. Doch was stimmt denn jetzt eigentlich? Bringen wir also etwas Licht ins Dunkel der Matratzenwelt.

Infos zum Härtegrad

Die Härtegrade werden von H1 bis H5 aufgeführt. So sollen Personen mit einem Körpergewicht von ca. 65 kg Matratzen mit dem Härtegrad H1 geeignet sein. Je schwerer also das Körpergewicht, umso härter die Matratze. Für einen Laien klingt das auch einleuchtend. Doch viele begangen hierbei den typischen „Griff ins Klo“. Tatsächlich ist es aber so, dass der Härtegrad nicht nur auf das Gesamtgewicht einer Person bezogen werden sollte, sondern auch die Größe und besonders die Körperform.

Alleine nur nach einem Härtegrad sollten Sie sich als Käufer also nicht richten. Hinzu kommt, dass verschiedene Hersteller verschiedene Gewichtsklassen pro Härtegrad angeben. Zudem wurden bei Tests schon festgestellt, dass die angegebenen Härtegrade oft nicht stimmen. Nun kann es also sein, dass zwei gleich große Menschen gleich viel wiegen, aber das Gewicht anders verteilt ist.

Während sich bei der Männerwelt gerne mal ein Bierbäuchlein ansetzt, so haben viele Frauen mit einer kurvigen Hüfte Probleme. Dementsprechend sollte auch eine Matratze angepasst werden. Nähere Information zu den Härtegraden finden Sie auch in folgendem Beitrag.

Federkern oder Schaumstoff

Zunächst sollte entschieden werden, welcher Matratzentyp gewählt wird. Doch hierbei sollte auf einiges geachtet werden. Im Groben haben wir die Wahl zwischen Federkernmatratzen und Schaummatratzen bzw. Schaumstoffmatratzen.

Die Federkernmatratzen haben eine gute Luftzirkulation. Doch das ist bereits der einzige positive, herausstechende Aspekt, mit dem sie punkten können. Sie sind anfällig für Milben, für Kuhlenbildung, die Wärmeisolation ist eher schlecht, das Gewicht ist mittelschwer bis schwer, sie schwingen nach und durch die Metallfedern kommt es auch gerne zu Geräuschbildung. Gerade bei übergewichtigen Menschen verkürzt sich die ohnehin schon geringe Langlebigkeit. Schaumstoffmatratzen hingegen bringen gleich mehrere Punkte mit.

Schaumstoffmatratzen

Im Allgemeinen kann man hier sagen, dass diese Matratzen allergikerfreundlich, unterstützend bei Rückenschmerzen und für alle Schlaftypen anpassungsfähig sind. Sie haben eine hohe bis starke Wärmeisolierung, schaffen es sich am besten an die Körperform anzupassen und haben keinerlei Geräuschbildung.

Abgesehen davon sind sie, je nach Material von leicht über mittelschwer bis schwer erhältlich. Kaltschaum- und Viscomatratzen können angeblich problemlos ohne Bett auf dem Boden liegen, was normalerweise für eine zusätzliche Belüftung sorgt. Dennoch empfiehlt es sich, sie ab und zu seitlich aufzustellen, damit eventuelle Feuchtigkeit abtrocknen kann. Haben Sie es geschafft und eine geeignete Matratze für sich gefunden, können Sie sich auf eine höhere Langlebigkeit freuen, als es bei den meisten Federkernmatratzen der Fall sein dürfte. Etliche Information, Tipps und Testberichte finden sie auch unter https://schlaf-experten.com

Zu den Materialien der gängigsten Matratzen

Kaltschaummatratzen überzeugen durch ihre hohe Belastbarkeit. Zudem sind diese Matratzen in verschiedenen Variationen erhältlich und können individuell auf jeden Körper angepasst werden. Die meisten Bezüge sind waschbar, sodass auch Allergiker lange Freude damit haben.

Latexmatratzen punken nicht nur durch ihren ökologischen Aspekt. Selbst in Bioqualität sind diese Matratzen erhältlich. Das Material ist zu 100% biologisch abbaubar und daher sehr Umwelt schonend. Auch hier ist der Bezug meist waschbar. Da Latexmatratzen im Vergleich zu anderen mit die höchste Punktelastizität garantieren einige Herstelle, dass selbst nach 10 Jahren die Liegeeigenschaft wie am ersten Tag sei. Der einzige Nachteil ist hier das Gewicht und oft auch der Preis.

Viscomatratzen haben ihren Ursprung in der Weltraumforschung. Der Viscoschaum wird heute auch als Bestandteil für Matratzen verwendet. Hier bekommen Sie ein beinahe schwereloses Liegegefühl. Das liegt an der Beschaffenheit des Materials. Drückt man beispielsweise seine Hand in den Schaumstoff, bleibt der Abdruck für einige Sekunden erhalten. Je wärmer das Material wird, umso weicher wird es auch. Da dieser Schaum insgesamt zu nachgiebig ist, wird er mit anderen Materialien wie Kaltschaum oder Taschenfedern verstärkt. Dazu informiert auch die HKK in diesem Beitrag.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es sehr lohnend ist, sich mit dem Thema Matratze auseinander zu setzen. Für übergewichtige Menschen empfiehlt sich auf alle Fälle eine Schaumstoffmatratze. Welche davon aber bevorzugt werden sollte, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist es auch zu vergleichen und auf die Preise zu achten. Es gibt teure Markenmatratzen mit ca. 400 € die schlechter abgeschnitten haben, als Matratzen vom Discounter für 100 – 200 €. Eine gute Recherche und eine gute Beratung kann hier einiges an Zeit und Geld sparen. Und wer möchte schon darauf verzichten, sich morgens wie ein König zu fühlen?
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.