Madagaskar: Reise zu den Buckelwalen

Reisedatum: Sa, 19.08. – So, 10.09.2017

Dauer: 23 Tage / 22 Nächte

Gruppengrösse: 4 – 8 Personen



Tag 1: Anreise – Madagaskar
Wir starten früh am Morgen und fliegen über Paris direkt weiter nach Madagaskar. Nach unserer Ankunft spätabends in Antananarivo werden wir von unserem Fahrer begrüsst und ins Hotel gebracht.

Tag 2: Antananarivo
Nach einem gemütlichen Angewöhnungsmorgen machen wir eine Stadtrundfahrt. Anschliessend gehen wir kurz einkaufen und fahren weiter nach Ambohimanga, dem grössten und wichtigsten der sieben Königshügel.

Tag 3: Antananarivo – Ampefy
Heute fahren wir Richtung Westen nach Ampefy. Unterwegs besichtigen wir im Lemurenpark die ganz verschiedenen Arten von Lemuren. Ganz nah übrigens. Im Laufe des Nachmittages erreichen wir das Kleinstädtchen Ampefy, unseren Ort für die nächsten paar Tage.

Tag 4: Ampefy
Im Hotel Kavita steht ein richtiges madagassisches Frühstück im Angebot und es lohnt sich wirklich, die Varysoa (Reissuppe) zu probieren. Heute fahren wir zum Geysir und unterwegs machen wir kleine Stopps, um Dörfer, Landschaft und erloschene Vulkane genauer zu betrachten.
Frühnachmittags sind wir zurück im Dorf und können den Nachmittag frei gestalten. Wer möchte, kann gerne mit der Reiseleitung einen Spaziergang durch das sympathische Städtchen am kleinen See machen und dabei auch den kleinen lokalen Markt besichtigen.

Tag 5: Ampefy
Heute fahren wir zum Lac Itasy und zur grossen Mariastatue mit ihrem herrlichen Blick hinaus über den fischreichen Kratersee. Unterwegs sehen wir, wie die landestypischen roten Backsteine mit dem Lehm aus Reisfeldern produziert werden. Wer keine Angst hat, seine Hände schmutzig zu machen, darf auch selber zwei oder drei Lehmklumpen zu Backsteinen formen.
Wir picknicken neben der Statue und anschliessend steht es jedem frei zu entscheiden, mit dem Auto zurück ins Hotel zu fahren oder lieber zu Fuss zu gehen und so auch mit den Leuten unterwegs ins Gespräch zu kommen.

Tag 6: Ampefy – Antsirabe
Heute müssen wir früh aus den Federn, denn wir fahren auf der ‘Strasse der Ochsen‘ direkt in Richtung Antsirabe. Unsere Fahrt geht über eine der schönsten Landschaften des madagassischen Hochlandes und wir staunen über die unendliche Weite, die wir hier sehen dürfen. Wir erreichen Antsirabe kurz vor Einbruch der Dunkelheit.

Tag 7: Antsirabe – die Stadt des Wassers
Madagaskar ohne Zebus ist fast wie die Schweiz ohne ‘Schoggi‘. Heute werden wir eine Mikrokreditorganisation (Z.O.B.) besuchen, die armen Bauern hilft, Zebus zu finanzieren. Antsirabe ist auch sehr bekannt für ihre Milchkühe. Die Rasse, die am meisten Milch gibt, ist eine Kreuzung aus norwegischen und schweizerischen Rassen mit Zebukühen. Wir werden auch eine Familie besuchen, die ihr Nutztier durch die Z.O.B finanziert bekommen hat. Anschliessend können wir im Café Mirana den lokalen Käse oder sonstige madagassische Spezialitäten ausprobieren. Am Nachmittag schauen wir bei der Herstellung von Kunsthandwerksartikeln aus Zebuhorn zu und schauen auch bei Mamy-Miniature vorbei.

Tag 8: Antsirabe – Betafo – Antsirabe
Heute machen wir einen Tagesausflug Richtung Westen nach Betafo. Hier werden wir den Tag Reisfelder und Gemüsegärten anschauen und auch zu Mittag essen. Im Laufe des Nachmittages verabschieden wir uns wieder und haben ganz sicher ein paar ganz besondere Erlebnisse in unser Reisetagebuch zu notieren.

Tag 9: Antsirabe
Wenn man in Antsirabe ist, muss man unbedingt das lokale Transportmittel Pousse-Pousse (Rikscha) ausprobieren und das machen wir heute. Wir gehen am Vormittag zum Markt, hier gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern die Musikinteressierten finden hier einen der besten CD-Läden des Landes. Wer will, kann auch ein Atelier besichtigen, das Edelsteine bearbeitet, einen Kaffee im schönen Garten des Grand-Hotels Thermes trinken oder einfach im gepflegten Hotelgarten ein paar Stunden relaxen.

Tag 10: Antsirabe – Antananarivo
Heute fahren wir zurück in die Hauptstadt. Unterwegs schauen wir uns die Herstellung von Aluminiumpfannen an und besuchen auch einen ländlichen Gesundheitsposten. Zurück in Antananarivo erleben wir vom Hotelbalkon aus einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Tag 11: Antananarivo – Andasibe
Nach einem Stopp bei PRIORI und der interessanten Besichtigung des Piratenmuseums geht unsere Reise vom Hochplateau Richtung Osten nach Andasibe. Der Ort liegt in einem Zwischental und in seiner Umgebung finden sich mehrere Naturparks.

Tag 12: Andasibe
Heute begeben wir uns zu Fuss auf die Suche nach Lemuren und Chamäleons. Viele der Tiere sind nachtaktiv und darum machen wir auch einen Abendspaziergang, um die Tierwelt im Schein der Taschenlampe zu erkunden.

Tag 13: Andasibe
Am Vormittag besuchen wir den Park Mitsinjo und finden zusätzlich zu den Lemuren wahrscheinlich auch einen Giraffenkäfer oder einen Blattschwanzgecko.
Am Nachmittag besuchen wir das kleine Reservat der Vakona Lodge oder wir entspannen ganz einfach und lauschen dem durchdringenden Schreien der Sifaka-Lemuren.

Tag 14: Andasibe
Unsere Reise geht jetzt an die Ostküste und hin zur Hafenstadt Tamatave. Wir nehmen uns unterwegs Zeit, um Ausschau nach Goldwäschern zu halten und sehen uns ihre penible Arbeit genauer an. Wir erreichen die Hafenstadt Tamatave im Laufe des Nachmittages und erblicken endlich den Indischen Ozean und geniessen anschliessend die Köstlichkeiten des Meeres.

Tag 15: Tamatave
Heute machen wir einen ruhigen Tag im Tamatave. Wir gehen spazieren, shoppen, Kaffee trinken. Wir müssen früh ins Bett, denn am nächsten Morgen startet unsere Weiterreise lange vor dem Sonnenaufgang.

Tag 16: Tamatave – Soanierana Ivongo – Ste. Marie
Nach einer Busfahrt der Küste entlang mit einem herrlichen Sonnenaufgang zu unserer Rechten erreichen wir den kleinen Hafen Soanierana Ivongo. Von hier aus bringt uns ein kleines Motorboot hinüber ins Paradies. Nach einem kurzen Transfer vom Hafen ins Hotel können wir den Rest des Tages in aller Ruhe geniessen.

Tag 17: Ste. Marie – die Pirateninsel
Wie wir schon im Piratenmuseum erfahren haben, gibt es auf Sainte-Marie einen sagenumwobenen Piratenfriedhof und den besuchen wir heute. Anschliessend schlendern wir durch die sehr kleine Inselhauptstadt oder gehen gleich zurück ins Hotel, um zu entspannen oder warum nicht eine wohltuende Massage zu geniessen.

Tag 18: Ste. Marie – Iles aux Nattes
Nach dem Frühstück packen wir unsere sieben Sachen und begeben uns für ein paar Tage ins palmenbestandene Paradies, sprich die kleine Trauminsel Iles aux Nattes. Hier wohnen wir direkt am Strand und werden staunen, wie schön es ist, Zeit zu haben und in aller Ruhe die vielen Eindrücke der letzten 15 Tagen zu ‘verdauen‘.

Tag 19: Ile aux Nattes
Faulenzen am Strand, Entdeckungsspaziergang rings um die Insel oder raus aufs Meer, um die Buckelwale hautnah zu erleben? Das ist heute die grosse Frage! Wer möchte, kann mit dem ‘Tuk-Tuk‘ einen Ausflug zur Ostküste von Sainte-Marie machen. Dort gibt es die Möglichkeit zu schnorcheln, Gewürzplantagen anzuschauen und bei einer lokalen Familie Mittag zu essen.

Tag 20: Ile aux Nattes
Auch auf der Ile aux Nattes gibt es noch etliches zu erforschen. Egal, für was wir uns entscheiden – ein erlebnisreicher und erholsamer Tag ist garantiert!


Tag 21: Ile aux Nattes – Antananarivo
Heute sagen wir die kleine Insel auf Wiedersehen und fliegen zurück nach Antananarivo. Hier werden wir am Flughafen von unserem Fahrer abgeholt und zum Hotel gebracht.

Tag 22: Antananarivo – Einchecken
Diesen letzten Tag verbringen wir in der Hauptstadt und je nach Lust können wir die Stadt noch ein bisschen erkundigen, die restlichen Feriengeschenke kaufen oder nur relaxen. Wir behalten unsere Hotelzimmer, bis wir uns am Abend nach dem Nachtessen in Richtung Flughafen bewegen müssen.

Tag 23: Heimflug
Kurz nach Mitternacht startet unser Rückflug und nach einem kurzen Zwischenhalt in Paris landen wir im Laufe des Nachmittages wieder in unserem jeweiligen Heimatflughafen.
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