Den lange und hart erarbeiteten AHV Kompromiss jetzt akzeptieren

Die AHV Vorlage über die wir jetzt abstimmen ist der ausgehandelte Kompromiss vom Bundesrat, und ebenso der ausgehandelte Kompromiss vom Parlament, den sie uns als Vorschlag zur Sanierung der AHV empfehlen.

Bei einem Kompromiss ist es jeweils so, dass es nicht vollständig Zufriedene gibt. Früher hat man jeweils alle 5 Jahre eine Erneuerung der AHV durchgebracht, und jetzt nachdem man nach 20 Jahren nach langem und hartem Ringen endlich einen Kompromiss zustande gebracht hat, sollte man diesen akzeptieren.

Es ist recht, wenn sich jetzt diejenigen, die jetzt ihre Maximalforderungen nicht erhalten haben auf den Weg machen an ihrem Vorschlag für die nächste Revision der AHV in 5 Jahren zu arbeiten.

Aber jetzt brauchen wir ein Ja zur lange erkämpften Vorlage. In dieser Vorlage steht nichts Falsches drin, sondern sie ist notwendig, um den Absturz der AHV zu verhindern. Dass wir wieder wie bisher üblich alle 5 Jahre die AHV überprüfen und gegebenenfalls die Regelung verbessern ist auch recht und halte ich für sinnvoll.

Und diejenigen, die ihre monatlichen 70 Franken nicht nötig haben sind herzlich eingeladen dieses Geld in der Kasse zu lassen, das ist sicher möglich und erwünscht, das ist kein Grund die Vorlage abzulehnen.

ich schlage vor diese CHF 70 denjenigen auszuzahlen, die jetzt mit der Minimalrente von CHF 1'175 pro Monat auskommen müssen, denn diese sichert den Lebensunterhalt nicht.

Auch bei dieser AHV Vorlage gilt für alle Beteiligten das historische Sprichwort:
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

oder: > besser jetzt, endlich, als am Nimmerleinstag.

Dank schön für Ihren Beitrag.
Heinz A. Meier
1 Kommentar
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Anna Rybinski aus Luzern | 10.09.2017 | 20:19  
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