Ein fairer Beitrag der Unternehmen

Das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft sind Klein und Mittelbetriebe. Dies ist nicht neu, aber spielt in der Frage um die Höhe der kantonalen Unternehmenssteuern in Luzern eine entscheidende Rolle. Luzern wollte vor einigen Jahren das Zuger Modell von tiefen Unternehmenssteuern kopieren und ist nach heutiger Lesart gescheitert. Die internationalen Firmen sind nach wie vor in Zug ansässig. Geführt werden diese Vorzeigebeispiele der Zuger Strategie aber zumeist von Managern und nicht von Unternehmern. Ein Unternehmer ist nach meinem Empfinden verwurzelt mit der Region und deren Menschen.

Die Höhe der Steuern spielt dabei sicher eine Rolle, aber ist ein Punkt unter vielen anderen. Schliesslich will die Lebensqualität und Infrastruktur auch finanziert sein und dafür benötigen Kanton und Gemeinden Steuern. Sparpakete um Sparpakete bei der Bildung sind für mich nicht gerade ein Zeugnis für eine nachhaltige und wohlüberlegte Zukunftsstrategie. Schliesslich ist die Bildung der wichtigste „Rohstoff“ der Schweiz und auch für Luzern. Darum sage ich ja zu fairen Unternehmenssteuern und unterstütze die Erhöhung des Gewinnsteuersatzes, weil das Erfolgsmodell der Schweiz auf stabilen Säulen von guter Infrastruktur und Bildung beruht. Dies ist im internationalen Wettbewerb die Schweizer Erfolgsformel und dazu sollen Unternehmen ihren fairen Beitrag leisten.
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