ÖV braucht viel mehr Wettbewerb

Die Mobilität der Zukunft wird durch die Digitalisierung viel vielfältiger sein, als dies heute der Fall ist. Die Umwälzungen, welche Uber im Taxigewerbe gebracht hat, sind erst der Anfang.

Am Ende wird die Entwicklung der Mobilität vor allem den Konsumenten zu gute kommen. Der Wettbewerbsdruck wird steigen. Diesbezüglich ist die Politik gefordert, entsprechende Rahmenbedingungen zu definieren, dass zukünftig Anbieter dieselben Wettbewerbschancen vorfinden, aber gleichzeitig Mindestvorgaben in Bezug des Arbeitsrechts von allen eingehalten werden. Hier lässt sich viel aus dem Uber Beispiel lernen.

Besitzstandswahrung jedoch war vorgestern. Insofern ist es zu begrüssen, dass der Bundesrat die Monopolstellung der SBB endlich in Frage stellt und bereit ist, im internationalen Personenverkehr mehr Wettbewerb zuzulassen. Es sind zaghafte politische Schritte, doch der Bundesrat bewegt sich immerhin.

Trotzdem wird dies mittelfristig nicht ausreichen, es braucht mehr Liberalisierung und Öffnung. Dies zum Nutzen der Konsumenten aber auch der bestehenden Schweizer Anbieter – insbesondere der SBB - um sich im dynamischen Mobilitätsmarkt von morgen erfolgreich positionieren zu können.
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